Traumatisierungsvorgänge bei der Foltererausbildung

Hier können Sie den Artikel „Traumatisierungsvorgänge bei der Foltererausbildung“ von Peter Boppel aus dem Jahr 1999 herunterladen:

1999 traumatisierung folterausbildung tboppel

Der Artikel erschien auch in :Zeitschrift für Politische Psychologie, Jg. 7, 1999, Nr. 1+2, S. 19 – 28

Die Zusammenfassung des Texts können Sie hier lesen:

Nach einem Überblick über die Ausbildung von Spezialsoldaten und Folterern wird festgestellt, daß dieser Drill seelisch als Traumatisierung angesehen werden muß.
Traumata werden insbesondere implizit, aber auch explizit im Erinnerungssystem gespeichert und wirken sich darüber hinaus auf Ich-, Abwehr-, Gewissens- und Selbststrukturen verändernd aus. Diese Veränderungen sollen letztlich instrumentalisiertes Töten und Foltern ermöglichen. Auf die gesellschaftliche Bedeutung brutaler Erziehungs- und Ausbildungspraktiken in den vulnerablen Lebensphasen Frühkindheit und Adoleszenz bei der Herstellung von Gewaltpotentialen wird hingewiesen.

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