Vom beredten Schweigen in der Kinder- und Familientherapie mit Flüchtlingsfamilien

Hier können Sie den Artikel „Vom beredten Schweigen
in der Kinder- und Familientherapie
mit Flüchtlingsfamilien“ von Joachim Walter, Birgit Möller und Hubertus Adam aus dem Jahr 2001 herunterladen:

2001 schweigen fluechtlingstherapie Walter

Dieser Artikel erschien auch in: Zeitschrift für Politische Psychologie, Jg. 8, 2000, Nr. 4, und Jg. 9, 2001, Nr. 1, S. 549 – 560

Die Zusammenfassung des Texts können Sie hier lesen:

Der Artikel geht auf die Bedeutung der Sprache in der psychotherapeutischen Arbeit mit Flüchtlingskindern und deren Familien ein. Durch Gewalterfahrungen wird die Fähigkeit zur Symbolisierung und verbalem Ausdruck eingeschränkt oder sogar z.T. zerstört. Dies bedeutet einen Verlust von Kreativität, Phantasie und Spielfähigkeit, der sich entwicklungshemmend auswirken kann. In der Therapie geht es daher weniger um eine gemeinsame Sprache, als um Symbolisierung, Verstehen von Bedeutung und Wiederherstellung von Kommunikation, um den Kontakt zu den eigenen Gefühlen, Phantasien und Bedürfnissen sowie zur Familie und Gesellschaft wiederherzustellen und Entwicklung zu ermöglichen.

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