Psychotherapie mit Holocaust-Überlebenden: Zwischen Trauer, Schuldgefühlen und Opferneid

Hier können Sie den Artikel „Psychotherapie mit Holocaust-Überlebenden: Zwischen Trauer, Schuldgefühlen und Opferneid“ von Revital Ludewig-Kedmi und Silvie Tyrangiel aus dem Jahr 2001 herunterladen:

2001 psychotherapie holocaust ueberlebende Ludewig

Dieser Artikel erschien auch in: Zeitschrift für Politische Psychologie, Jg. 8, 2000, Nr. 4, und Jg. 9, 2001, Nr. 1, S. 533 – 548

Die Zusammenfassung des Texts können Sie hier lesen:

Aus der Arbeit mit Holocaust-Familien in der Schweiz, Israel und Deutschland werden Fallbeispiele aus Einzel-, Familien- und Gruppentherapien herangezogen, um die Verarbeitung der Traumata zu verdeutlichen. Am Beispiel zweier Familien, mit denen wir sowohl einzel-, familien- und gruppentherapeutisch gearbeitet haben, werden Vor- und Nachteile der verschiedenen Therapieformen aufgezeigt und diskutiert. Dabei werden folgende Fragen behandelt: Wie sieht die Trauerarbeit in den verschiedenen therapeutischen Settings aus? Welche Rolle spielen Schuldgefühle bei der ersten und zweiten Generation? Und kann man bei Holocaust-Überlebenden von „Opferneid“ sprechen? Zuletzt werden psychische Schwierigkeiten, die bei Therapeuten in der Arbeit mit Holocaust-Überlebenden auftauchen, beschrieben und Möglichkeiten mit diesen umzugehen, aufgezeigt.

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