Internationale Konferenz: The Right to Health – an Empty Promise?

 

Auf Einladung des Amnesty-Aktionsnetzes Heilberufe sprach Rachel Witkin von der Helen-Bamber-Foundation (HBF) in London auf der internationalen Konferenz  „The Right to Health – an Empty Promise?“ von 14. – 16.09. in Berlin, ausgerichtet von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik.

Hier können Sie auf unserem You-Tube-Kanal das Audio des Vortrags anhören:

Audio des Vortrags von Rachel Witkin auf YouTube

2015-12-27 rachel witkin HBF

 

Die HBF arbeitet mit Überlebenden menschlicher Grausamkeit, und Frau Witkin ist die Leiterin der Abteilung Menschenhandel. Sie stellte die Arbeit der Organisation vor und sprach über das Lebenswerk ihrer Begründerin. Helen Bamber OBE, die vielfach ausgezeichnete Begründerin des Behandlungsansatzes creative survival für politisch traumatisierte Menschen, verstarb am 21. August 2014 im Alter von 89 Jahren. Helen, mit unvergleichlich inspirierendem Charisma begabt (siehe www.youtube.com/watch?v=irSvRoHbHiQ), kann mit Fug und Recht als eine Ikone für das Menschenrecht auf Gesundheit bezeichnet werden: 1945, im Alter von 20 Jahren, half sie den Überlebenden im gerade befreiten Konzentrationslager Bergen-Belsen; 1961 wurde sie die erste Generalsekretärin der britischen Sektion von Amnesty International und begründete 1974 das Amnesty Health Professional Network; 1985 rief sie The Medical Foundation for the Care of Victims of Torture in London ins Leben und wurde deren langjährige Leiterin; 2005 gründete sie schließlich die Helen Bamber Foundation: working with survivors of human cruelty.

Eine kurze Autobiographie Helens findet sich auf www.helenbamber.org/our-founder/, allgemeine Angaben zu ihrer Person sind auf http://en.wikipedia.org/wiki/Helen_Bamber abrufbar.

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