Archiv der Kategorie: Aktionen

Zwei Medical Actions und zwei Online-Petitionen

Liebe Freundinnen und Freunde des Aktionsnetzes Heilberufe,

wir möchten euch zwei Fälle ans Herz legen und freuen uns, wenn ihr die Appellschreiben bis zum 15. Dezember 2015 versenden.

Die beiden angolanischen Menschenrechtsaktivisten Arão Bula Tempo und José Marcos Mavungo wurden aufgrund ihres Engagements bei einer friedlichen Protestaktion in der Provinz Cabinda festgenommen und wegen Taten gegen die Sicherheit des Staates Angola angeklagt. José Marcos Mavungo befindet sich immer noch in Haft. Arão Bula Tempo benötigt eine unabhängige medizinische Behandlung, die er in Cabinda nicht mehr bekommen kann.

Israa Al-Taweel wurde am 25. Januar 2014, bei einer Demonstration anlässlich des dritten Jahrestages der Aufstände in Ägypten im Januar 2011, von ägyptischen Sicherheitskräften in den unteren Rückenbereich geschossen. Sie befindet sich nun bereits seit 155 Tagen in Haft. Im Gefängnis wir ihr die nötige Physiotherapie wegen Lähmungserscheinungen in den Beinen nicht gestattet.
Außerdem erreichte uns eine Nachricht der Amnesty-Kogruppe für indigene Völker, die auf ihrer Website eine Petition der Amnistía Internacional Perú bewerben. Diese Petition soll bis zum 5. Dezember unterschrieben werden. Es handelt sich um die Zwangssterilisation vieler indigener Frauen, gegen die sich das Aktionsnetz schon im Jahr 2014 mit einer Appellaktion engagiert hatte.

Die zweite Petition, die wir euch nahe bringen möchten, ist die StopFolter-Kampagne, die kürzlich um den Punkt „Angemessene Gesundheitsversorgung für traumatisierte Flüchtlinge!“ ergänzt wurde.

Mit besten Grüßen
Euer Aktionsnetz

 

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Petition zur angemessenen Versorgung traumatisierter Flüchtlinge

Liebe Leser*innen,

wir möchten euch auf die aktuelle Petition der deutschen Sektion von Amnesty Interantional hinweisen, die eine angemessene Versorgung traumatisierter Flüchtlinge in Deutschland fordert. Die Petition, wie auch andere Petitionen der aktuellen „Stop Folter“-Kampagne könnt ihr hier finden.
https://www.stopfolter.de/

 

Bitte unterstützt diese Petition mit eurer Unterschrift!

Hier der genauere Infotext:

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Aktion: Haft bei Schwangerschaft in El Salvador

Hallo liebe Leser*innen,

wir möchten euch über eine aktuelle Solidaritätsaktion aus El Salvador informieren (Petition und Briefschreiben).

Die englische Seite könnt ihr hier inklusive ONLINE PETITION zum Unterzeichnen finden:

https://www.amnesty.org/en/get-involved/take-action/solidarity-women-imprisoned-el-salvador/

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Eine Medical Action aus dem Iran

Liebe Freundinnen und Freunde des Aktionsnetzes Heilberufe,
der Appell, den ich euch heute sende, handelt vom Iranischen Blogger Hossein Ronaghi Maleki, der im Dezember 2009 zu einer 13jährigen Haftstrafe verurteilt wurde. Herr Maleki hat nur noch eine funktionierende Niere und benötigt deswegen eine kontinuierliche Behandlung, die er nicht im Gefängnis bekommt und welche auch bei seinen Krankenhausaufenthalten nicht adäquat ausfällt. Zurzeit ist er wegen einer medizinischen Behandlung aus dem Gefängnis entlassen, soll aber bald dorthin zurückkehren. Er wurde verurteilt, weil er von seinem Recht auf freie Meinungsäußerung und Versammlung Gebrauch gemacht hat und in einer politischen Gruppe aktiv war und darüber einen Internetblog führte. In Haft soll er Opfer von Folter geworden sein.
Bitte schickt eure Briefe spätestens bis zum 14. August 2015 ab. Beim Brief 1 sind drei Twitteraccounts angegeben. Der erste für englische, der zweite für Arabische und der dritte für Spanische Appelle.
Online könnt ihr euch über diesen Link beteiligen.
https://www.amnesty.de/urgent-action/ua-236-2013-2/blogger-kritischem-zustand

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Zwei Medical Actions – Russische Föderation und Paraguay‏

Liebe Freundinnen und Freunde des Aktionsnetzes Heilberufe,

da ihr einige Zeit keine Appellschreiben von uns bekommen habt, gibt es heute gleich zwei Fälle. Der eine handelt von einem zehnjährigen Mädchen in Paraguay, dem eine Abtreibung nach der Vergewaltigung von ihrem Stiefvater verweigert wird.

Der zweite Fall betrifft einen der Verdächtigen im Mordfall von Boris Nemtsov. Herr Eskerkhanov wurde in Haft misshandelt und hatte kein faires Gerichtsverfahren. Außerdem wird ihm die adäquate Behandlung seiner Nierenerkrankung verweigert.

Bitte schickt die Briefe spätestens bis zum 9. Juni 2015 ab.

Online könnt ihr euch über diese beiden Links beteiligen.

http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-094-2015/medizinische-versorgung-haft-verweigert

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Zwei neue Medical Actions – Saudi-Arabien und Sudan

Liebe Freundinnen und Freunde des Amnesty-Aktionsnetzes Heilberufe,

heute gibt es zwei Medical Actions für euch.

Im ersten Fall geht es um die fehlende medizinische Behandlung des saudischen Menschenrechtsverteidigers Issa al-Nukheifi. Er befindet sich seit September 2012 in Haft. Dort ist er Opfer von Folter und anderweitiger Misshandlung geworden. Er leidet unter Durchblutungsstörungen und eine angemessene medizinische Behandlung wird ihm bisher verwehrt. Die E-Mail-Aktion findet ihr hier
www.amnesty.de/urgent-action/ua-035-2015/medizinische-behandlung-dringend-benoetigt

Die zweite Aktion betrifft die beiden Sudanesen Farouk Abu Issa und Dr. Amin Maki Madani. Beide gehören Oppositionsparteien an und wurden wegen ihrer politischen Aktivitäten festgenommen. Farouk Abu Issa ist allgemein bei schlechter Gesundheit und leidet unter anderem an Bluthochdruck. Die benötigte intensive und dauerhafte medizinische Versorgung wird ihm verwehrt. Die E-Mail-Aktion ist hier zu finden
www.amnesty.de/urgent-action/ua-310-2014-1/oppositionelle-benoetigen-medizinische-versorgung

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Eilaktion zu Raif Badawi – Stop Folter

Liebe Freundinnen und Freunde des Amnesty-Aktionsnetzes Heilberufe,

heute erhaltet ihr eine sehr dringende Eilaktion!
Am 9. Januar wurde die Peitschenhiebstrafe gegen Raif Badawi, ein Fall aus dem Briefmarathon 2014, zum ersten Mal in Form von 50 von 1.000 Hieben vollzogen. Nun sollen jeden Freitag 50 Hiebe hinzu kommen. Das muss verhindert werden!

Anbei die Briefe an die Regierung von Saudi Arabien. Faxe werden schwierig sein, zugestellt zu bekommen, aber ihr könnt es immer wieder probieren. Sonst Luftpost für 0,80 Euro, E-Mail oder an die Botschaft in Berlin. Die Online-Aktion ist hier zu finden
http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-003-2013-7/raif-badawi-oeffentlich-ausgepeitscht

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Urgent Action angeregt durch die IPPNW

Liebe Freundinnen und Freunde des Amnesty-Aktionsnetzes Heilberufe,

die letzte Medical Action dieses Jahres kommt auf Anregung der IPPNW zu euch (siehe unten für weitere Informationen der IPPNW zum Fall). Der politische Aktivist und Autor Louay Hussein ist am 12. November festgenommen worden – angeblich weil er gegen ein Reiseverbot verstoßen hat. Hussein hat die Demokratiebewegung Building the Syrian State mitgegründet. Es wird daher angenommen, dass er nur festgenommen wurde, weil er friedlich sein Recht auf Meinungs- und Vereinigungsfreiheit wahrgenommen hat.

Online findet ihr die Aktion hier: http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-289-2014/politischer-aktivist-haft

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Bhopal: auch nach 30 Jahren keine Gerechtigkeit

Liebe Freund*innen des Amnesty-Aktionsnetz Heilberufe,

wir moechten auf eine Aktion der Kogruppe Indien anlaesslich des 30-jaehrigen Jubilaeums der Katastrophe von Bhopal hinweisen. Hierbei traten in einer Chemiefabrik am 03.12.1984 mehrere Tonnen Methylisocyanat und andere Zwischenprodukte der Produktion vom Insektizid „Sevin“ aus.

Warum der Hinweis von uns auf diese durch Firmen verursachten Kastastrophen? Die Praevention von Todesfaellen und Verletzten durch Fabrik- und andere Arbeitsunfaelle sind durch das Menschenrecht auf Gesundheit abgedeckt. Der Staat hat in Zusammenarbeit mit den Unternehmen dafuer Sorge zu tragen, dass keine Gesundheitsgefaehrdung durch die Arbeit und den Arbeitsplatz entstehen koennen und Unfaelle vermieden werden.

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Zwei neue Medical Actions

Liebe Freundinnen und Freunde des Amnesty-Aktionsnetzes Heilberufe,

heute erhaltet ihr von uns zwei Medical Actions.

In der ersten geht es um das Schicksal schwangerer Frauen und junger Mütter im Osten Südafrikas, deren medizinische Betreuung und Versorgung völlig unzureichend ist und die deshalb einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Ebenso ist die Sterblichkeit von jungen Müttern, Schwangeren und Kindern in dieser Region deutlich höher als in anderen Bezirken.

www.amnesty.de/briefe-gegen-das-vergessen/2014/10/suedafrika-frauen-und-maedchen-der-gemeinde-mkhondo

Die zweite Briefaktion befasst sich mit der Gesetzgebung zur Abtreibung in El Salvador, die zu den schärfsten weltweit gehört. Selbst Schwangerschaftsabbrüche bei Vergewaltigung oder bei Gefahr für das Leben der Mutter werden unter strengste Strafe gestellt. Diese Gesetze widersprechen eindeutig den Vorgaben der UNO-Konferenz von 1994.

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