Archiv der Kategorie: Info

Informative Beiträge auf unserer Seite

Aktueller Prozessbericht: ärztliche Menschenrechtler Serdar Küni unter Anklage

Wir möchten auf folgenden, wichtigen, von einem Beobachter des IPPNW in der Türkei vom 13.03.2017 niedergeschriebenen Bericht hinweisen. Der Bericht beruht nicht auf Informationen von Amnesty International.

Bericht zur Prozessbeobachtung von Serdar Küni

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Zwei Prozessberichte: Türkische, ärztliche Menschenrechtler*innen unter Anklage

Hier steht ein kurzer Bericht einer Privatperson über die Prozeßbeobachtung  im Strafprozess  gegen Prof. Sebnem Korur Fincanci, Eröl Önderoglu und Ahmet Nesin am 11.1.2017 in Istanbul. Der folgende Prozessbericht stammt nicht von Amnesty International.

Prof. Sebnem Korur Fincanci ist Gerichtsmedizinerin und Vorsitzende der international bekannten türkischen  Menschenrechtsstiftung. Sie war in den 90iger Jahren mit führend an der Formulierung des Istanbul-Protokolls zur Untersuchung von Folterspuren. Das Istanbul-Protokoll ist mittlerweile ein offizielles UN-Dokument.

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Hilfs-App „RefuShe“ für geflüchtete Frauen in Deutschland

Hallo liebe Leser*innen,

wir möchten euch auf folgendes Feature aufmerksam machen: Die Hilfs-App  „RefuShe“ wurde von der Landesregierung NRW entwickelt und auch vom Flüchtlingsrat NRW empfohlen. Die App wurde in Zusammenarbeit mit Flüchtlingen entwickelt, ist in Deutsch, Englisch, Arabisch, Kurdisch, Paschtu verfüg- und im Google Play Store herunterladbar. Aus der Beschreibung des Ministerums: „Um die Informationen leicht verständlich darzustellen, werden unter anderem Videos eingesetzt, die Grundrechte wie Gewaltfreiheit und Gleichberechtigung erklären. Thematisiert wird beispielsweise Selbstbestimmung, der Umgang mit Sexualität in Deutschland, und dass jeder Mensch hier seinen individuellen Lebensstil verwirklichen kann, so lange niemand anders deswegen in seinen Rechten eingeschränkt wird. Außerdem bietet die App von Gewalt betroffenen oder bedrohten Frauen Kontaktdaten von Frauenberatungsstellen und Hilfeeinrichtungen sowie Notrufnummern. Eine Navigationsfunktion führt die Nutzerinnen zu Beratungsstellen in ihrer Nähe.“

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Fachtagung „Folteropfer sehen – Versorgungspfade bahnen“ in Düsseldorf

Das Amnesty-Aktionsnetz Heilberufe möchte auf folgende Veranstaltung hinweisen:
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
 
wir möchten Sie nun – sechs Wochen vorher – nochmals ganz herzlich zu unserer Fachtagung „Folteropfer sehen – Versorgungspfade bahnen“ einladen, die am 10. und 11. März 2017 in Düsseldorf stattfinden wird! Die Tagung findet als Kooperation zwischen dem Institut für Rechtsmedizin im Universitätsklinikum Düsseldorf, dem Zentrum für Psychotraumatologie Krefeld und dem Psychosozialen Zentrum für Flüchtlinge Düsseldorf statt.
 
Die Düsseldorfer Fachtagung möchte zur Entwicklung von Strukturen zur Erkennen und Versorgung von Folteropfern beitragen. Sie schafft für die Schwerpunkte „Diagnostik und Begutachtung“ sowie „Therapie und Rehabilitation“ ein Forum des Austausches zwischen lokalen Institutionen und international tätigen Expertinnen und Experten mit (rechts)medizinischen, (psycho)therapeutischen und juristischen Hintergründen.
 
Die Tagung richtet sich an alle ärztlich und therapeutisch Tätigen, die an der Diagnostik und Therapie von Folteropfern beteiligt sind – von der hausärztlichen Versorgung bis zu spezialisierten Zentren – sowie sonstige Berufsgruppen (Anwälte, Flüchtlingsberatungsstellen), für die Begutachtung und Therapie von Folteropfern relevant ist.
 
In der Anlage erhalten Sie das detaillierte Tagungsprogramm. Für die Anmeldung zur Tagung senden Sie bitte das beiliegende Anmeldeformular ausgefüllt per Mail an: veranstaltung@med.uni-duesseldorf.de . Mehr Informationen unter www.folteropfer-sehen.de
 
Herzlichen Gruß aus dem PSZ Düsseldorf
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Unterstützende Reaktion auf Amnesty-Bericht über Gesundheitsversorgung in iranischen Gefängnissen

Liebe Leser*innen,

zu dem Bericht “ IRAN: HEALTH TAKEN HOSTAGE: CRUEL DENIAL OF MEDICAL CARE IN IRAN’S PRISONS“ über die gesundheitliche Versorgung in iranischen Gefängnissen vom Juni diesen Jahres hat die Weltärzteorganisation (WMA, World Medical Association) folgende unterstützende Pressemitteilung veröffentlicht, die auch HIER direkt angesehen werden kann:

 

WORLD MEDICAL ASSOCIATION

News Release

9 September 2016

DENIAL OF MEDICAL CARE TO PRISONERS CONDEMNED BY WMA

The withholding of medical care from political prisoners in Iran as a form of punishment has been condemned by the World Medical Association.

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Bundespräsident Gauck besucht Berliner Behandlungszentrum für Folteropfer

Liebe Leser*innen,
Präsident Gauck besucht und lobt Berliner Behandlungszentrum für Folteropfer:
News Republic Artikel:

Sueddeutsche Artikel:
http://www.sueddeutsche.de/news/politik/bundespraesident-gauck-besucht-berliner-behandlungszentrum-fuer-folteropfer-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-160602-99-154589
 
Bitte unterstützt die Arbeit der psychosozialen Zentren in der aktuellen Zweckspendenaktion:
 
Euer Amnesty-Aktionsnetz Heilberufe
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Neues Dossier des Aktionsnetz Heilberufe

Hallo liebe Leser*innen,

wir freuen euch mitzuteilen, dass wir gerade nach fünf Jahren an einer Neuauflage unseres Dossiers arbeiten. Diese wurde notwendig, weil sich einerseits in der Flüchtlingsversorgung viel getan und geändert hat, zum Guten wie Schlechten. Andererseits hat eine gewisse theamtische Verschiebung unserer Arbeit stattgefunden, die wir in der aktualisierten Ausgabe berücksichtigen möchten.

Euer Amnesty-Aktionsnetz Heilberufe

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Projektgruppe „Menschenrechtsverletzungen an psychisch Erkrankten“: Monitoring

Liebe Leser*innen,

wie bereits angekündigt erweitertern wir unser Themenfeld dauerhaft in Form einer Intensivierung. Das Thema „Menschenrechtsverletzungen an psychisch Erkrankten“ wird von uns seit ein paar Monaten und die nächste Zukunft gemonitort. Wir freuen uns über heilberuflerische Kolleg*innen, die sich zu diesem Zwecke unserer Gruppe uns anschließen wollen. Die Arbeit erfolgt in enger Abstimmung mit anderen Kogruppen und Amnesty-Institutionen. Themenassoziierte Veranstaltungen werden folgen. Gerne stellen wir auch künftig Referent*innen zu diesem Themenkreis für interne wie externe Veranstaltungen. Lest hierzu inhaltlich bitte u.a. den Artikel von James Welsh aus dem Jahr 2006, den ihr über die Suchfunktion unserer Seite finden könnt.

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