Schlagwort-Archive: Flüchtlinge

Über Flüchtlingspolitik.

Untersuchung und Dokumentation von Folter – eine Aufgabe für Gesundheitswesen und Flüchtlingshilfe

Liebe Gäste,

wir möchten auf die Veranstaltung „Untersuchung und Dokumentation von Folter – eine Aufgabe für Gesundheitswesen und Flüchtlingshilfe“ hinweisen, die sich mit der Umsetzung des Istanbul-Protokolls gegen Folter beschäftigt. Die Veranstaltung wird vom Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge e.V. in Kooperation mit Amnesty International gehalten und findet am 30.05.2015 um 16 Uhr im Bildungszentrum der Universität Göttingen in der Humboldstraße 11 statt. Wir empfehlen den Besuch dieser Veranstaltung sehr.

Nähere Informationen findet ihr in diesem Flyer:  ntfn-ai Fobi- Dokumentation von Folter

oder auf www.ntfn.de

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Buch über Supervision der Mitarbeiter*innen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge

Wir möchten auf diese wichtige Publikation hinweisen, die sich mit dem komplexen Auftrag der Mitarbeiter*innen im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge beschäftigt.

Die psychosoziale Arbeit mit Flüchtlingen und Folteropfern stellt die Beteiligten vor große Herausforderungen. Mitarbeiter/-innen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge wurden erstmals durch Schulungen, Coaching und Supervision in ihrer Arbeit begleitet. Die Ergebnisse des Projekts präsentiert dieses Buch. Reflektiert werden die Rolle der Entscheider/-innen zwischen Schutzauftrag und Grenzziehung, deren Bedeutung für das Schicksal der Flüchtlinge, aber auch die Schwierigkeiten professioneller Unterstützung in der Bewältigung von Krisen und Stresssituationen.

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Bundesverdienstkreuz für Salah Ahmad

Liebe Leser*innen,
wir freuen uns für unseren langjährigen Kooperationspartner Salah Ahmad, dass er am 26.02.2015 das Bundesverdienstkreuz erhalten.
Salah arbeitete am Berliner „Behandlungszentrum für Folteropfer“ (bzfo) und gründete 2005 das Kirkuk Center for Torture Victims, das sich um Folteropfer und Kriegsflüchtlinge  im Nordirak kümmert. 2013 wurde das Institut in „Jiyan Foundation for Human Rights“ umbenannt. Trotz der kriegerischen Ereignisse, die den Irak in den letzten Jahren und auch in jüngster Zeit heimsuchten, setzten er und seine Mitarbeiter*innen ihre Arbeit unbeirrt fort. Im Moment betreibt die Jiyan Foundation sechs psychosoziale Zentren und mit einigen mobilen Teams an verschiedenen Brennpunkten zur Versorgung von durch Folter traumatisierte Menschen im Nordirak.
2015-03 BVK Salah Ahmad Gerd Mueller
„Die Arbeit, die wir geleistet haben, ist im Team entstanden – jeder hat seinen Beitrag geleistet. Die Zentren im Irak sind im wahrsten Sinne des Wortes Stein für Stein zusammengetragen worden“, berichtet Salah Ahmad. „Mein Dank gilt allen, die zu unserer Erfolgsgeschichte beigetragen haben. Diese Auszeichnung ist auch für sie. Obwohl wir schon wahnsinnig viel erreichen konnten, bleibt noch sehr viel zu tun“.
Hier könnt ihr die Pressemitteilung der Jiyan Foundation mit Fotos von der Verleihung des Bundesverdientskreuzes finden:
Hier könnt ihr ein Video der Dankesrede von Salah Ahmad bei der Verleihung anschauen:
Hier findet ihr ein weiteres interessantes Video mit Salah über das Recht auf Gesundheit im Irak:
Hier findet ihr die Startseite der Jiyan Foundation und ihre Facebookpräsenz:

 

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Kostenloser Kurs „Medical Peace Work“

Liebe Leser*innen,

wir möchten nachdrücklich den Kurs „Medical Peace Work“ empfehlen, der von einem internationalem Expertenteam entwickelt wurde.

Der Kurs ist auf Englisch, online kostenlos belegbar und umfasst sieben Seminare mit folgenden Themen:

  • Health workers, conflict and peace
  • Medicine, health and human rights
  • War, weapons and conflict strategies
  • Structural violence & root causes of violent conflict
  • Peace through Health in violent conflict
  • Refugee and migration challenges
  • Prevention of interpersonal & self-directed violence

Ihr findet ihn unter: http://medicalpeacework.org/

Hier habt ihr noch zwei Flyer auf deutsch und englisch über den Kurs:

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Umgang mit besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen

Liebe Leser*innen,

aus gegebenen Anlass möchten wir auf das „Positionspapier zum Umgang mit besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen“ des „Forum Menschenrechte“ in Berlin hinweisen. Sie können es hier herunterladen:

2014-02 Pos-papier bes schutzbed Flüchtl

Oder das vollständige Papier hier in voller Länge lesen:

Positionspapier zum Umgang mit besonders schutzbedürftigen
Flüchtlingen

Das FORUM MENSCHENRECHTE fordert ein umfassendes Konzept für Rehabilitation und Versorgungsstrukturen, das seelisch kranken, traumatisierten Menschen, Überlebenden von Folter und schweren Menschenrechtsverletzungen gerecht wird.

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Versorgung von Flüchtlingen im Nordirak

Liebe Freund*innen des Amnesty-Aktionsnetz Heilberufe,

unser langjähriger Kooperationspartner Salah Ahmad von der Jiyan Foundation for Human Rights (ehemals Kirkuk Center) hat Ende Mai ein Video über die Lage der Flüchtlinge im Nordirak veröffentlicht.

In den letzten Tagen hat sich die Lage mit mehreren Flüchtlingswellen, die von den aus Syrien vorrückenden Kämpfern in die von Kurden kontrollierten Gebiete flüchten, dramatisch verschlechtert.

Dieses Video vermittelt einen Eindruck von der Situation im Mai:

Einen älteren Vortrag von Hr. Ahmad  aus 2012 im Rahmen einer unserer Veranstaltungen über die Therapiemöglichkeiten im Irak können Sie hier finden:

https://www.youtube.com/watch?v=hLq-3kcgwsU&feature=youtu.be

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Flüchtlinge: zwischen Traumatisierung, Resilienz und Weiterentwicklung

Hier können Sie den Artikel „Flüchtlinge: zwischen Traumatisierung, Resilienz und Weiterentwicklung“ von Viola Schreiber & Ernst-Ludwig Iskenius aus dem Jahr 2013 herunterladen:

mug.schreiber_iskenius.resilienz.2013

Der Text erscheint auch auf www.amnesty-gesundheit.de in der Internetzeitschrift „Menschenrecht und Gesundheit“ des Amnesty-Aktionsnetz Heilberufe im dritten Jahrgang 2013.

Die Zusammenfassung des Texts können Sie hier lesen:

Ein bedeutsamer Anteil der Flüchtlinge erreicht Deutschland traumatisiert und mit einer behandlungsbedürftigen
psychischen Störung. Doch dies sollte nicht den Blick darauf verstellen, dass auch Resilienz oder gar Weiterentwicklung zum Reaktionsspektrum vieler Flüchtlinge auf Belastungen
gehören. Der vorliegende Artikel fasst wesentliche Resilienzfaktoren unter Flüchtlingen zusammen und diskutiert die Implikation ihrer Resilienz und Weiterentwicklung für den Umgang mit und die therapeutische Versorgung von Flüchtlingen.

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Kampagne „Behandeln statt verwalten“ der BAFF und des IPPNW

Liebe Leser*innen,

wir möchten Sie auf die Kampagne „Behandeln statt verwalten“ der BAFF und des IPPNW hinweisen. Den Informationsflyer können Sie hier herunterladen:

behandeln_statt_verwalten

Den vollen Text des Flyers können Sie auch direkt hier lesen:

Ausgangslage:
„ Die Mitgliedsstaaten tragen dafür Sorge, dass Personen, die Folter, Vergewaltigung oder andere schwere Gewalttaten erlittten haben, im Bedarfsfall die Behandlung erhalten, die für Schäden, welche ihnen durch die genannten Handlungen zugefügt wurden, erforderlich ist.“ (Artikel 20 der EU –Aufnahmerichtlinie 2003/9/EG des Rates vom 27. Januar 2003.) Diese Verpflichtung hat auch die Bundesrepublik Deutschland übernommen. Bis heute ist allerdings
diese Richtlinie trotz gegenteiliger Behauptung der Bundesregierung nicht umgesetzt. Die EU –Kommission mahnt in ihrem Bericht vom November 2007 deshalb auch zu Recht an: „ Das
Eingehen auf die Bedürfnisse besonders schutzbedürftiger Personen gehört zu den Bereichen, in denen die größten Mängel bei der Anwendung der Richtlinie festgestellt wurden.“ (Komm
2007 745 vom 26.11.2007)

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Praxisbericht: Diagnostik, Psychotherapie und psychosoziale Begleitung von Flüchtlingskindern und ihren Familien im Rahmen einer kinder- und jugendpsychiatrischen Institution

Hier können Sie den Artikel „Praxisbericht: Diagnostik, Psychotherapie und psychosoziale Begleitung von Flüchtlingskindern und ihren Familien im Rahmen einer kinder- und jugendpsychiatrischen Institution“ von Birgit Möller und Torsten Lucas aus dem Jahr 2008 herunterladen:

2008-05 moeller_lucas_praxisbericht_fluechtlingskinder

Den Anfang des Texts können Sie hier lesen:

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