Schlagwort-Archive: Folteropfer

Fachtagung „Folteropfer sehen – Versorgungspfade bahnen“ in Düsseldorf

Das Amnesty-Aktionsnetz Heilberufe möchte auf folgende Veranstaltung hinweisen:
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
 
wir möchten Sie nun – sechs Wochen vorher – nochmals ganz herzlich zu unserer Fachtagung „Folteropfer sehen – Versorgungspfade bahnen“ einladen, die am 10. und 11. März 2017 in Düsseldorf stattfinden wird! Die Tagung findet als Kooperation zwischen dem Institut für Rechtsmedizin im Universitätsklinikum Düsseldorf, dem Zentrum für Psychotraumatologie Krefeld und dem Psychosozialen Zentrum für Flüchtlinge Düsseldorf statt.
 
Die Düsseldorfer Fachtagung möchte zur Entwicklung von Strukturen zur Erkennen und Versorgung von Folteropfern beitragen. Sie schafft für die Schwerpunkte „Diagnostik und Begutachtung“ sowie „Therapie und Rehabilitation“ ein Forum des Austausches zwischen lokalen Institutionen und international tätigen Expertinnen und Experten mit (rechts)medizinischen, (psycho)therapeutischen und juristischen Hintergründen.
 
Die Tagung richtet sich an alle ärztlich und therapeutisch Tätigen, die an der Diagnostik und Therapie von Folteropfern beteiligt sind – von der hausärztlichen Versorgung bis zu spezialisierten Zentren – sowie sonstige Berufsgruppen (Anwälte, Flüchtlingsberatungsstellen), für die Begutachtung und Therapie von Folteropfern relevant ist.
 
In der Anlage erhalten Sie das detaillierte Tagungsprogramm. Für die Anmeldung zur Tagung senden Sie bitte das beiliegende Anmeldeformular ausgefüllt per Mail an: veranstaltung@med.uni-duesseldorf.de . Mehr Informationen unter www.folteropfer-sehen.de
 
Herzlichen Gruß aus dem PSZ Düsseldorf
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Petition zur angemessenen Versorgung traumatisierter Flüchtlinge

Liebe Leser*innen,

wir möchten euch auf die aktuelle Petition der deutschen Sektion von Amnesty Interantional hinweisen, die eine angemessene Versorgung traumatisierter Flüchtlinge in Deutschland fordert. Die Petition, wie auch andere Petitionen der aktuellen „Stop Folter“-Kampagne könnt ihr hier finden.
https://www.stopfolter.de/

 

Bitte unterstützt diese Petition mit eurer Unterschrift!

Hier der genauere Infotext:

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Psychotherapeutenkammer fordert bessere Versorgungsfinanzierung traumatisierter Flüchtlinge

Sehr geehrte Besucher*innen unserer Seite,

am 18.09.2015 veröffentlichte die Bundespsychotherapeutenkammer (BTPK) eine Pressemitteilung mit dem Titel „Psychisch kranke Flüchtlinge: Ermächtigungen für Psychotherapeuten notwendig“, sowie einen Ratgeber zur Beantragung einer Ermächtigung. All dies können Sie hier abrufen.

Anlässlich dieser PM berichtet dann auch die ZEIT vom 16.09.2015 und das Deutsche Ärzteblatt.

Zum Weltflüchtlingstag am 10.06.2015 veröffentlichte die Psychotherapeutenkammer Berlin einen Pressemitteilung in vergleichbarer Absicht, die sie HIER einsehen können.

Bei Fragen zum Thema gerne an uns unter interesse<at>amnesty-heilberufe.de schreiben.

Euer Amnesty-Aktionsnetz Heilberufe

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Neues Amnesty Journal: Verletzte Seelen – Folter und Heilberufe

Liebe Leser*innen,

wir freuen uns, dass das Thema des aktuellen Amnesty Journals sich mit Traumfolgestörungen durch Folter beschäftig und teils aktive Verwicklung von Heilberufler*innen in Folter. Unser Kollege Steve Miles kommt in einem Artikel zu Wort. Auch unser Aktionsnetz steuert eine Selbstdarstellung und ein Editorial zu aktuellen Aspekten des Themas bei.

Das Journal lässt sich online bestellen, ist an größeren Kiosken erhältlich und geht allen Mitgliedern direkt zu. (https://www.amnesty.de/journal)

Bei Fragen oder Feedback jeder Art zu unseren Artikeln nehmt gerne Kontakt via kontakt@amnesty-heilberufe.de auf.

Euer Aktionsnetz Heilberufe

 

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Buch über Supervision der Mitarbeiter*innen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge

Wir möchten auf diese wichtige Publikation hinweisen, die sich mit dem komplexen Auftrag der Mitarbeiter*innen im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge beschäftigt.

Die psychosoziale Arbeit mit Flüchtlingen und Folteropfern stellt die Beteiligten vor große Herausforderungen. Mitarbeiter/-innen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge wurden erstmals durch Schulungen, Coaching und Supervision in ihrer Arbeit begleitet. Die Ergebnisse des Projekts präsentiert dieses Buch. Reflektiert werden die Rolle der Entscheider/-innen zwischen Schutzauftrag und Grenzziehung, deren Bedeutung für das Schicksal der Flüchtlinge, aber auch die Schwierigkeiten professioneller Unterstützung in der Bewältigung von Krisen und Stresssituationen.

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Bundesverdienstkreuz für Salah Ahmad

Liebe Leser*innen,
wir freuen uns für unseren langjährigen Kooperationspartner Salah Ahmad, dass er am 26.02.2015 das Bundesverdienstkreuz erhalten.
Salah arbeitete am Berliner „Behandlungszentrum für Folteropfer“ (bzfo) und gründete 2005 das Kirkuk Center for Torture Victims, das sich um Folteropfer und Kriegsflüchtlinge  im Nordirak kümmert. 2013 wurde das Institut in „Jiyan Foundation for Human Rights“ umbenannt. Trotz der kriegerischen Ereignisse, die den Irak in den letzten Jahren und auch in jüngster Zeit heimsuchten, setzten er und seine Mitarbeiter*innen ihre Arbeit unbeirrt fort. Im Moment betreibt die Jiyan Foundation sechs psychosoziale Zentren und mit einigen mobilen Teams an verschiedenen Brennpunkten zur Versorgung von durch Folter traumatisierte Menschen im Nordirak.
2015-03 BVK Salah Ahmad Gerd Mueller
„Die Arbeit, die wir geleistet haben, ist im Team entstanden – jeder hat seinen Beitrag geleistet. Die Zentren im Irak sind im wahrsten Sinne des Wortes Stein für Stein zusammengetragen worden“, berichtet Salah Ahmad. „Mein Dank gilt allen, die zu unserer Erfolgsgeschichte beigetragen haben. Diese Auszeichnung ist auch für sie. Obwohl wir schon wahnsinnig viel erreichen konnten, bleibt noch sehr viel zu tun“.
Hier könnt ihr die Pressemitteilung der Jiyan Foundation mit Fotos von der Verleihung des Bundesverdientskreuzes finden:
Hier könnt ihr ein Video der Dankesrede von Salah Ahmad bei der Verleihung anschauen:
Hier findet ihr ein weiteres interessantes Video mit Salah über das Recht auf Gesundheit im Irak:
Hier findet ihr die Startseite der Jiyan Foundation und ihre Facebookpräsenz:

 

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„Folteropfer unter uns – was können wir tun?“ Seminar bei Jugend@Amnesty

Am 15.11.2014 stellte unser Aktionsnetz einen Referenten für einen Workshop bei dem Treffen Jugend@amnesty in Berlin.
Das Thema des Treffens war „Folteropfer unter uns – Was können wir tun?“, das im Rahmen der aktuell laufenden Folterkampagne sehr aktuell ist. Als aktuelles Beispiel im Plenum wurde der aktuelle Fall der 40 enführten Studenten in Mexiko gewählt.

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Umgang mit besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen

Liebe Leser*innen,

aus gegebenen Anlass möchten wir auf das „Positionspapier zum Umgang mit besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen“ des „Forum Menschenrechte“ in Berlin hinweisen. Sie können es hier herunterladen:

2014-02 Pos-papier bes schutzbed Flüchtl

Oder das vollständige Papier hier in voller Länge lesen:

Positionspapier zum Umgang mit besonders schutzbedürftigen
Flüchtlingen

Das FORUM MENSCHENRECHTE fordert ein umfassendes Konzept für Rehabilitation und Versorgungsstrukturen, das seelisch kranken, traumatisierten Menschen, Überlebenden von Folter und schweren Menschenrechtsverletzungen gerecht wird.

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Herbsttagung 2011 des Aktionsnetz Heilberufe in Magdeburg

Herbsttagung 2011 des Amnesty-Aktionsnetzes Heilberufe in Magdeburg

Das Recht auf Gesundheit im Irak –
Herausforderungen und Behandlungsmöglichkeiten

Vortrag mit Diskussion

Salah Ahmad, Direktor des
Kirkuk Center for Torture Victims

www.kirkuk-center.org

Das Video mit Salah Ahmad können Sie hier anschauen:

Freitag, 11. November, 10.15 Uhr
Uniklinikum Magdeburg, Leipziger Str. 44, Haus 28
Demonstrationshörssaal DH

Vorlesung Prof. J. Frommer
(www.med.uni-magdeburg.de/lageplan.html)

Den Flyer können Sie hier herunterladen:

kirkuk-vortrag.flyer

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Behandlungsmöglichkeiten für Gefolterte und Traumatisierte und Zugang zur Gesundheitsversorgung in der Türkei

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten auf die Veröffentlichung „Behandlungsmöglichkeiten für Gefolterte und Traumatisierte und Zugang zur Gesundheitsversorgung in der Türkei“ des IPPNW Deutschland  (Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung e. V./International Physicians for the Prevention of Nuclear War) hinweisen.

Der Bericht beruht auf dem Gespräch mit Yavuz Önen, Vorsitzender des türkischen Menschenrechtsvereins TIHV in Ankara, und
Dr. med. Alp Ayan, Psychiater des Rehabilitationszentrums der TIHV in Izmir, mit denen auf der Tagung des Aktionsnetz Heilberufe in Berlin am 28.05.2005 gesprochen wurde.

Den Text können sie hier herunterladen:

 

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