Archiv der Kategorie: Aktionen

Zwei neue Medical Actions — Saudi-Arabien und Sudan

Liebe Fre­undin­nen und Fre­unde des Amnesty-Aktion­snet­zes Heilberufe,

heute gibt es zwei Med­ical Actions für euch.

Im ersten Fall geht es um die fehlende medi­zinis­che Behand­lung des saud­is­chen Men­schen­rechtsvertei­di­gers Issa al-Nukheifi. Er befind­et sich seit Sep­tem­ber 2012 in Haft. Dort ist er Opfer von Folter und ander­weit­iger Mis­shand­lung gewor­den. Er lei­det unter Durch­blu­tungsstörun­gen und eine angemessene medi­zinis­che Behand­lung wird ihm bish­er ver­wehrt. Die E‑Mail-Aktion find­et ihr hier
www.amnesty.de/urgent-action/ua-035‑2015/medizinische-behandlung-dringend-benoetigt

Die zweite Aktion bet­rifft die bei­den Sudane­sen Farouk Abu Issa und Dr. Amin Maki Madani. Bei­de gehören Oppo­si­tion­sparteien an und wur­den wegen ihrer poli­tis­chen Aktiv­itäten festgenom­men. Farouk Abu Issa ist all­ge­mein bei schlechter Gesund­heit und lei­det unter anderem an Bluthochdruck. Die benötigte inten­sive und dauer­hafte medi­zinis­che Ver­sorgung wird ihm ver­wehrt. Die E‑Mail-Aktion ist hier zu finden
www.amnesty.de/urgent-action/ua-310‑2014‑1/oppositionelle-benoetigen-medizinische-versorgung

Bitte versendet eure Appelle bis zum 27. März 2015. Seit Jahres­be­ginn beträgt das Por­to 0,80€.

Beste Grüße

Euer Aktion­snetz

Sau­di-Ara­bi­en Brief 2

Sau­di-Ara­bi­en Brief 1

Sudan Brief 2

Sudan Brief 1

Hin­ter­grund­in­fos

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Eilaktion zu Raif Badawi — Stop Folter

Liebe Fre­undin­nen und Fre­unde des Amnesty-Aktion­snet­zes Heilberufe,

heute erhal­tet ihr eine sehr drin­gende Eilaktion!
Am 9. Jan­u­ar wurde die Peitschen­hieb­strafe gegen Raif Badawi, ein Fall aus dem Brief­marathon 2014, zum ersten Mal in Form von 50 von 1.000 Hieben vol­l­zo­gen. Nun sollen jeden Fre­itag 50 Hiebe hinzu kom­men. Das muss ver­hin­dert werden!

Anbei die Briefe an die Regierung von Sau­di Ara­bi­en. Faxe wer­den schwierig sein, zugestellt zu bekom­men, aber ihr kön­nt es immer wieder pro­bieren. Son­st Luft­post für 0,80 Euro, E‑Mail oder an die Botschaft in Berlin. Die Online-Aktion ist hier zu finden
http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-003‑2013‑7/raif-badawi-oeffentlich-ausgepeitscht

Hier auch noch ein­mal der Link zum Einzelfall des Brief­marathons http://www.amnesty.de/files/Einzelfall_Badawi.pdf

Badawi ist jet­zt auch Tel der Stop-Folter-Kam­pagne, d.h. auch hierüber kön­nen Appelle ver­schickt wer­den: http://www.stopfolter.de/

Bitte sendet so schnell wie möglich!

Beste Grüße von eurem Aktionsnetz

Hin­ter­grund­in­fos Badawi
Badawi Brief 1
Badawi Brief 2

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Urgent Action angeregt durch die IPPNW

Liebe Fre­undin­nen und Fre­unde des Amnesty-Aktion­snet­zes Heilberufe,

die let­zte Med­ical Action dieses Jahres kommt auf Anre­gung der IPPNW zu euch (siehe unten für weit­ere Infor­ma­tio­nen der IPPNW zum Fall). Der poli­tis­che Aktivist und Autor Louay Hus­sein ist am 12. Novem­ber festgenom­men wor­den — ange­blich weil er gegen ein Rei­se­ver­bot ver­stoßen hat. Hus­sein hat die Demokratiebe­we­gung Build­ing the Syr­i­an State mit­ge­grün­det. Es wird daher angenom­men, dass er nur festgenom­men wurde, weil er friedlich sein Recht auf Mei­n­ungs- und Vere­ini­gungs­frei­heit wahrgenom­men hat.

Online find­et ihr die Aktion hier: http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-289‑2014/politischer-aktivist-haft

Amnesty weist darauf hin, dass Faxe an den Präsi­den­ten und Innen­min­is­ter möglicher­weise nicht ankom­men. Bitte e‑mailt dann dem Ambas­sador mit der Bitte um Weiterleitung.

Bitte ver­schickt eure Appelle bis zum 26. Dezember!

Beste Grüße

Euer Aktion­snetz

Syrien Brief 1
Syrien Brief 2
Hin­ter­grund­in­fos Syrien

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Per­spek­tiv­en für einen Frieden in Syrien, Inter­view mit Louay Hus­sein im IPP­NW-Forum 136/2013

Radio Eins-Beitrag vom 17.10.2013 Wie kann ein friedlich­es Syrien aussehen?

Syrien: Friedlich­er Wan­del durch Dia­log, IPP­NW-Pressemit­teilung vom 7.11.2012
http://www.ippnw.de/index.php?id=665&expand=5455&cHash=acc9443c55

Dem Frieden eine Chance — die äußere Ein­mis­chung been­den, IPP­NW-Forum 132/2012
http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Forum/Forum132_syrien.pdf

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Bhopal: auch nach 30 Jahren keine Gerechtigkeit

Liebe Freund*innen des Amnesty-Aktion­snetz Heilberufe,

wir moecht­en auf eine Aktion der Kogruppe Indi­en anlaesslich des 30-jaehri­gen Jubi­laeums der Katas­tro­phe von Bhopal hin­weisen. Hier­bei trat­en in ein­er Chemiefab­rik am 03.12.1984 mehrere Ton­nen Methyliso­cyanat und andere Zwis­chen­pro­duk­te der Pro­duk­tion vom Insek­tizid “Sevin” aus.

Warum der Hin­weis von uns auf diese durch Fir­men verur­sacht­en Kas­tas­tro­phen? Die Praeven­tion von Todes­faellen und Ver­let­zten durch Fab­rik- und andere Arbeit­sun­faelle sind durch das Men­schen­recht auf Gesund­heit abgedeckt. Der Staat hat in Zusam­me­nar­beit mit den Unternehmen dafuer Sorge zu tra­gen, dass keine Gesund­heits­ge­faehrdung durch die Arbeit und den Arbeit­splatz entste­hen koen­nen und Unfaelle ver­mieden werden.

Das State­ment, die Peti­tion an den Min­is­ter­praes­i­den­ten von Indi­en und Bilder von der Gedenkak­tion in Berlin find­et ihr hier:

Aktion 30 Jahre Bhopal

Sehr sehenswert ist auch die Foto­ga­lerie aus Bhopal vom Novem­ber diesen Jahres:

Foto­ga­lerie Bhopal (unter­er Teil der Website)

Schliesslich weisen wir in diesem Zusam­men­hang auf den Bericht “Injus­tice Incor­po­rat­ed” vom Maerz diesen Jahres hin, der sich grund­saet­zlich mit dieser The­matik beschaeftigt:

Report “Injus­tice Incorporated”

 

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Zwei neue Medical Actions

Liebe Fre­undin­nen und Fre­unde des Amnesty-Aktion­snet­zes Heilberufe,

heute erhal­tet ihr von uns zwei Med­ical Actions.

In der ersten geht es um das Schick­sal schwan­ger­er Frauen und junger Müt­ter im Osten Südafrikas, deren medi­zinis­che Betreu­ung und Ver­sorgung völ­lig unzure­ichend ist und die deshalb einem erhöht­en Infek­tion­srisiko aus­ge­set­zt sind. Eben­so ist die Sterblichkeit von jun­gen Müt­tern, Schwan­geren und Kindern in dieser Region deut­lich höher als in anderen Bezirken.

www.amnesty.de/briefe-gegen-das-vergessen/2014/10/suedafrika-frauen-und-maedchen-der-gemeinde-mkhondo

Die zweite Briefak­tion befasst sich mit der Geset­zge­bung zur Abtrei­bung in El Sal­vador, die zu den schärf­sten weltweit gehört. Selb­st Schwanger­schaftsab­brüche bei Verge­wal­ti­gung oder bei Gefahr für das Leben der Mut­ter wer­den unter streng­ste Strafe gestellt. Diese Geset­ze wider­sprechen ein­deutig den Vor­gaben der UNO-Kon­ferenz von 1994.

Hierzu gibt es auch eine Online-Aktion: http://action.amnesty.de/l/ger/p/dia/action3/common/public/?action_KEY=9792

Vie­len Dank für eure Beteiligung!

Euer Aktion­snetz

Hin­ter­grund­in­fos

Südafri­ka Brief

El Sal­vador Brief

 

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