Archiv der Kategorie: Veranstaltung

Herbsttagung 2009 des Aktionsnetz Heilberufe

Herb­st­ta­gung 09 des Amnesty-Aktion­snet­zes Heil­berufe in Bielefeld:

Sim­bab­we: Das Men­schen­recht auf Gesundheit

Vor­trag mit Diskussion

Diplom-Pflegewirtin Manuela Schönborn

Die Ref­er­enin hat in Sim­bab­we zwei Jahre lang Aid­s/HIV-Beratungsstellen mit aufge­baut und wird schw­er­punk­t­mäßig über die The­men Frauen und Armut berichten.

Im Rah­men der Amnesty-Kam­pagne Demand Dignity

In Koop­er­a­tion mit der Volk­shochschule Bielefeld

Sa, 26.09.09, 14.30 — ca. 17 Uhr
Volk­shochschule, Mur­nau-Saal, Ravens­burg­er Park 1, 33602 Bielefeld

Anschließend Führung durch die Ausstellung:

Mavam­bo: Ezvi­ratidzwa zvechi­man­je­man­je mu Zimbabwe
in Koop­er­a­tion mit Kristin Diehl, ConARTz, Con­tem­po­rary ART of Zimbabwe

Die Ausstel­lung zeigt Werke zeit­genös­sis­ch­er Bild­hauer Zim­bab­wes und ver­mit­telt die Schön­heit und Fasz­i­na­tion eines Lan­des, das in den let­zten Jahren fast auss­chließlich durch entset­zliche Nachricht­en von sich Reden machte.

Die Fly­er zu der beglei­t­en­den Ausstel­lung in der VHS Biele­feld kön­nen Sie hier herunterladen:

2009 simb-fly­er‑2              2009 simb-fly­er‑1

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Frühjahrstagung des Aktionsnetz Heilberufe 2009 in Stuttgart

Die Früh­jahrsta­gung 2009 des Amnesty-Aktion­snet­zes Heil­berufe find­et in Stuttgart statt.

Den Fly­er der Ver­anstal­tung find­en Sie hier: 2009 Pharma­p­atente. Flyer

Vorträge der Veranstaltung: 

Pharma­p­atente und andere Hin­dernisse für das Recht auf Gesundheit

Oliv­er Mold­en­hauer, Ärzte ohne Grenzen
Pharma­p­atente: men­schen­rechtliche Prob­leme und Alternativen

Prof. Dr. Nor­bert Dieringer, Amnesty International
Das Recht auf Gesund­heit — ein Prob­lem? Nicht de jure, aber de facto!
Hier kön­nen Sie die Folien vom Vor­trag herun­ter­laden:

2009-04 vor­trag recht auf gesund­heit dieringer
Sam­stag, 18. April 2009, 14.30 Uhr
Ev. Friedens­ge­meinde, Schubart­straße 12, 70190 Stuttgart

U‑Bhf Neckartor

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Fachtagung 2008 “Das Recht auf Gesundheit”

60 Jahre All­ge­meine Erk­lärung der Menschenrechte:

Das Recht auf Gesund­heit in Deutschland

Fach­ta­gung

07.–08.11.08
Schwäbis­ches Tagungs- und Bil­dungszen­trum Kloster Irsee, Ostallgäu 

Die Ver­anstal­tung wurde per Video doku­men­tiert und ist hier abrufbar:

Playlist Tagung Irsee Amnesty-Aktion­snetz Heilberufe

Den Fly­er kön­nen Sie hier herun­ter­laden: fly­er irsee

Vor­tra­gende bei der Ver­anstal­tung, die Sie auch auf Youtube sehen kön­nen, sind:

  • Claus Fussek,
  • Dr. Peter Boppel,
  • Dr. Michael von Cranach,
  • Mar­i­on Chevenas,
  • Prof. Dr. Nor­bert Dieringer,
  • Bar­bara Lochbihler,
  • Bir­git Poppert,
  • Dr. Ste­fan Raueiser,
  • Oliv­er Moldenhauer,
  • Ger­li Lantzberg,
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Herbsttagung 07 des ai-Aktionsnetzes der Heilberufe, externer Teil: Stop Violence Against Women – Frauen-Selbsthilfeprojekte in Ruanda und im Irak

Herb­st­ta­gung 07 des ai-Aktion­snet­zes der Heil­berufe, extern­er Teil:

Stop Vio­lence Against Women
Frauen-Selb­sthil­fe­pro­jek­te in Ruan­da und im Irak

Podi­umsver­anstal­tung mit

Esther Muj­awayo (www.avega-ruanda.de.vu, ai-Inter­view)
Karin Mlodoch (www.haukari.de)

In Zusam­me­nar­beit mit der ai-Gruppe Men­schen­rechtsver­let­zun­gen an Frauen

Im Rah­men der ai-Kam­pagne Stop Vio­lence Against Women

Dazu afrikanis­che Trom­mel­musik von Michel & Sharon

zur Ver­anstal­tungsankündi­gung

Sam­stag, 03.11.07, 14.30 — ca. 18.30 Uhr
“Alte Feuerwache”, im “Kleinen Forum”, Mel­chiorstr. 3, 50670 Köln

 

 

Stop Vio­lence Against Women — Pro­mote Health Rights For Women”
Frauen­pro­jek­te in Ruan­da und im Irak

Stop Vio­lence Against Women” — so lautet eine weltweit laufende Kam­pagne von amnesty inter­na­tion­al. Die all­ge­gen­wär­tige Gewalt gegen Frauen ist ein Men­schen­rechtsskan­dal, dem jedoch in vie­len Gesellschaften mit man­gel­n­dem Inter­esse, Schweigen und Apathie begeg­net wird. ai fordert, Gewalt gegen Frauen zu ver­hin­dern, zu ver­fol­gen und zu bestrafen; Maß­nah­men zur umfassenden Stärkung von Frauen und ihren Recht­en zu ergreifen; Gewalt von Frauen im Namen von Reli­gion, Tra­di­tion und Kul­tur zu verurteilen; umfassende präven­tive Maß­nah­men zur Ver­hin­derung von Gewalt an Frauen zu ergreifen.

Das Aktion­snetz der Heil­berufe von amnesty inter­na­tion­al betont beson­ders den Zusam­men­hang von Frauen­recht­en und dem Recht auf Gesund­heit. Zwei Stre­i­t­erin­nen für die Men­schen­rechte stellen bei ein­er Podi­umsver­anstal­tung ihre Pro­jek­te für Frauen vor, die von schw­eren Men­schen­rechtsver­let­zun­gen betrof­fen sind. Die erste Vor­tra­gende, Esther Muj­awayo, stammt aus Afri­ka und lebt und arbeit­et heute in Deutsch­land; die zweite Vor­tra­gende, Karin Mlodoch, ist Deutsche und arbeit­et seit vie­len Jahren zeitweise im Irak. In der Ver­anstal­tung sollen diese bei­den Erfahrung­sh­in­ter­gründe ver­glichen werden.

Esther Muj­awayo, geboren 1958 in Ruan­da, ist Sozi­olo­gin und über­lebte 1994 in Kigali den Völk­er­mord. “Es kam ein Moment, in dem ich mir sagte: ‘Wenn du über­leben willst, Esther, musst du dich dem wid­men, was dir geblieben ist, und nicht dem, was du ver­loren hast’.” Zusam­men mit 50 Frauen, Witwen wie sie, grün­dete sie die Organ­i­sa­tion AVEGA für die Opfer des Genozids. Inzwis­chen zählt AVEGA 35.000 Mit­glieder. Esther Muj­awayo arbeit­ete als stel­lvertre­tende Lan­desrepräsen­tan­tin für Ruan­da, Burun­di und Ostkon­go bei der Entwick­lung­shil­fe­or­gan­i­sa­tion Oxfam. Sie hielt Vorträge auf vie­len inter­na­tionalen Kon­feren­zen, arbeit­ete bei TV-Doku­men­ta­tio­nen mit und schrieb zwei Büch­er. Heute arbeit­et sie als Psy­chother­a­peutin mit trau­ma­tisierten Flüchtlin­gen im Psy­chosozialen Zen­trum für Flüchtlinge Düs­sel­dorf.

Karin Mlodoch, geboren 1958 in Essen, ist Psy­cholo­gin und Pro­jek­tko­or­di­na­torin des Vere­ins HAUKARI, zur Förderung der Ver­ständi­gung mit dem Irak (www.haukari.de). Ein Schw­er­punkt von HAUKARI ist die Arbeit mit Opfern poli­tis­ch­er Gewalt. Zudem wer­den soziale Basis­pro­jek­te unter­stützt, ins­beson­dere im Bere­ich Frauen­förderung und Gesund­heitswe­sen. Karin Mlodoch ist seit 16 Jahren im Irak in der psy­chosozialen Prax­is tätig. Auf einem Vor­trag bei der ai-Jahresver­samm­lung 2003 sagte sie: “Über 180 000 Men­schen aus den kur­dis­chen Gebi­eten im Irak sind während der sog. ‘Anfal-Oper­a­tio­nen’ der irakischen Armee gegen kur­dis­che Dör­fer 1988 ‘ver­schwun­den’. Die Anfal-Über­leben­den und ins­beson­dere die alle­in­ste­hen­den Frauen unter ihnen brauchen psy­chosoziale Beratung und Bei­s­tand, sie benöti­gen poli­tis­che, materielle und rechtliche Hil­fe, um ihre Forderun­gen nach Aufk­lärung, Gerechtigkeit und Entschädi­gung durchzuset­zen. Und sie brauchen die gesellschaftliche und inter­na­tionale Anerken­nung und Auseinan­der­set­zung mit den ihnen zuge­fügten Verbrechen.”

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Guantanamo schließen — die Wahrheit offenlegen

Guan­tanamo schließen — die Wahrheit offen­le­gen

Lesung aus “Fünf Jahre meines Lebens: Ein Bericht aus Guantanamo”
von Murat Kurnaz
Gele­sen von Koau­tor Hel­mut Kuhn

Kom­men­tiert von
Fer­di­nand Muggen­thaler (Amnesty International)
Dr. Win­fried Beck (Vere­in demokratis­ch­er Ärztin­nen und Ärzte), zur Beteili­gung von Ärzten an Folter in Guantanamo

Musik: Ensem­ble Mosaik (www.ensemble-mosaik.de, Pro­gramm)

Im Rah­men der ai-Kam­pagne “Close Guantanamo!”

Siehe auch amnesty-Jour­nal 04/07: “Der Fall Kur­naz” (ext. Link)

Di, 26.06.07:
16 — 20 Uhr: Mah­nwache, Berlin, Hack­esch­er Markt (gle­ich­nam. S‑Bhf)
20.30 Uhr: Lesung und Konz­ert, Baby­lon, Rosa-Lux­em­burg-Str. 30, 10178 Berlin

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