Schlagwort-Archive: Ägypten

Amnesty-Menschenrechtspreis 2018 an Nadeem-Zentrum in Ägypten

Liebe Leser*innen,

wir möcht­en euch auf die diesjähri­gen Preisträger*innen des Amnesty-Men­schen­recht­spreis 2018 aufmerk­sam machen, das Nadeem-Zen­trum in Ägypten. Preisträgerin­nen sind die vier Lei­t­erin­nen des Zen­trums, die seit zwanzig Jahren Folter doku­men­tieren und Folterüber­lebende medi­zinisch und psy­chol­o­gisch unter­stützen.

Jan­u­ary 6, 2018- Cairo, Egypt : Founders of the Nadeem Cen­ter. (Dana Smillie/Polaris) ///
Nadeem Cen­ter

Hier kön­nt ihr genaueres über die diesjähri­gen Preisträger erfahren (bitte auf diesen Satz klick­en).

Ein Bericht über die diesjähri­gen Preisträger in der Süd­deutschen (bitte auf diesen Satz klick­en).

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Zwei Medical Actions und zwei Online-Petitionen

Liebe Fre­undin­nen und Fre­unde des Aktion­snet­zes Heil­berufe,

wir möcht­en euch zwei Fälle ans Herz leg­en und freuen uns, wenn ihr die Appellschreiben bis zum 15. Dezem­ber 2015 versenden.

Die bei­den angolanis­chen Men­schen­recht­sak­tivis­ten Arão Bula Tem­po und José Mar­cos Mavun­go wur­den auf­grund ihres Engage­ments bei ein­er friedlichen Protes­tak­tion in der Prov­inz Cabin­da festgenom­men und wegen Tat­en gegen die Sicher­heit des Staates Ango­la angeklagt. José Mar­cos Mavun­go befind­et sich immer noch in Haft. Arão Bula Tem­po benötigt eine unab­hängige medi­zinis­che Behand­lung, die er in Cabin­da nicht mehr bekom­men kann.

Israa Al-Taweel wurde am 25. Jan­u­ar 2014, bei ein­er Demon­stra­tion anlässlich des drit­ten Jahrestages der Auf­stände in Ägypten im Jan­u­ar 2011, von ägyp­tis­chen Sicher­heit­skräften in den unteren Rück­en­bere­ich geschossen. Sie befind­et sich nun bere­its seit 155 Tagen in Haft. Im Gefäng­nis wir ihr die nötige Phys­io­ther­a­pie wegen Läh­mungser­schei­n­un­gen in den Beinen nicht ges­tat­tet.
Außer­dem erre­ichte uns eine Nachricht der Amnesty-Kogruppe für indi­gene Völk­er, die auf ihrer Web­site eine Peti­tion der Amnistía Inter­na­cional Perú bewer­ben. Diese Peti­tion soll bis zum 5. Dezem­ber unter­schrieben wer­den. Es han­delt sich um die Zwangsster­il­i­sa­tion viel­er indi­gen­er Frauen, gegen die sich das Aktion­snetz schon im Jahr 2014 mit ein­er Appel­lak­tion engagiert hat­te.

Die zweite Peti­tion, die wir euch nahe brin­gen möcht­en, ist die Stop­Folter-Kam­pagne, die kür­zlich um den Punkt “Angemessene Gesund­heitsver­sorgung für trau­ma­tisierte Flüchtlinge!” ergänzt wurde.

Mit besten Grüßen
Euer Aktion­snetz

 

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Folgemeldungen zu drei Medical Actions diesen Jahres

Liebe Fre­undin­nen und Fre­unde des Amnesty-Aktion­snet­zes Heil­berufe,

da das Ende des Jahres naht, haben wir recher­chiert, ob es erwäh­nenswerte Entwick­lun­gen von Fällen gab, die wir dieses Jahr als Eilak­tio­nen hat­ten. Drei haben wir dabei gefun­den.

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Zwei Medical Actions — Ägypten und Indien‏

Hal­lo liebe Ver­fol­gerIn­nen unser­er Med­ical Actions,

bitte beteiligt euch an unseren bei­den neuen Aktio­nen, die jew­eils bis zum 27. Juni gültig sind. Druckt euch die Dateien aus, unter­schreibt und ab damit nach Ägypten und Indi­en oder auch an die jew­eili­gen Botschaften in Deutsch­land. Ein Ägypter befind­et sich seit Ende Jan­u­ar im Hunger­streik um gegen seine Haft und Haftbe­din­gun­gen zu protestieren. In Indi­en bekommt ein inhaftiert­er Aktivist, der im Roll­stuhl sitzt, keine adäquate medi­zinis­che Ver­sorgung. Helft Amnesty sich für die bei­den einzuset­zen.

Indi­en Brief 2 Indi­en Brief 1 Hin­ter­grund­in­fos Ägypten Brief 2 Ägypten Brief 1

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Ägypten: Demonstrantinnen zu “Jungfräulichkeits-tests” gezwungen

Den Bericht von Amnesty Inter­na­tion­al kön­nen Sie auch HIER abrufen.

In Ägypten haben mehrere Demon­stran­tinnen Folter­vor­würfe gegen Ange­hörige des Mlitärs erhoben. Nach ihrer Fes­t­nahme auf dem Tahrir-Platz wur­den sie ihren Angaben zufolge gefoltert und soge­nan­nten “Jungfräulichkeit­stests” unter­zo­gen. Amnesty Inter­na­tion­al fordert die ägyp­tis­chen Behör­den auf, sofort eine Unter­suchung dieser Vor­würfe einzuleit­en.

Nach der gewalt­samen Räu­mung des Tahrir-Platzes in Kairo am 9. März nah­men Ange­hörige des Mil­itärs min­destens 18 Frauen in Gewahrsam. Demon­stran­tinnen haben Amnesty Inter­na­tion­al von Schlä­gen, Elek­troschocks und Leibesvis­i­ta­tio­nen berichtet. Bei den Leibesvis­i­ta­tio­nen sollen die Frauen gezwun­gen wor­den sein, ihre Klei­dung abzule­gen, während sie von Sol­dat­en fotografiert wur­den. Anschließend wur­den sie so genan­nten “Jungfräulichkeit­stests” unter­zo­gen und der Pros­ti­tu­tion beschuldigt.

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