Schlagwort-Archive: Asyl

Über Asyl­fra­gen.

Das Asylpaket II: Menschenrechte in Gefahr

Sehr geehrte Damen und Her­ren,

wir möcht­en auf die Stel­lung­nahme der deutschen Sek­tion von Amnesty Inter­na­tion­al zu der Gefährdung der Men­schen­rechte von Asylbewerber*innen und Asylant*innen hin­weisen. Sie kön­nen die Stel­lung­nahme auch hier aufrufen.

Weit­er­hin möcht­en wir auf die entsprechen­den Stel­lung­nah­men der Bun­desweit­en Arbeits­ge­mein­schaft der psy­chosozialen Zen­tren für Flüchtlinge und Folteropfer aufmerk­sam machen:

Asyl­paket II stop­pen — Keine Ein­schränkung von fairen Asylver­fahren

Stel­lung­nahme der BAfF zum Geset­zen­twurf vom 1.2.2016 (“Asyl­paket II”) 

Den vollen Text der Stel­lung­nahme von Amnesty Inter­na­tion­al kön­nen Sie auch direkt auf dieser Seite lesen:

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Grenzen überschreiten, Kooperation wagen: Trainings für EntscheiderInnen im Asylbereich

Sehr geehrte Leser*innen,

wir möcht­en Ihnen den neuen Artikel in unser­er Inter­net­zeitschrift “Men­schen­rechte und Gesund­heit” (http://amnesty-gesundheit.de/) vorstellen: “Gren­zen über­schre­it­en, Koop­er­a­tion wagen: Train­ings für Entschei­derIn­nen im Asyl­bere­ich” von Bit­ten­binder, Hen­neberg, Schriefers und Baron. Sie kön­nen den Artikel auch hier herun­ter­laden:

mug.baff,bamf.2015

Ihr Amnesty-Aktion­snetz Heil­berufe

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Nachrichtenbulletin traumatisierte Flüchtlingskinder

Lieber Leser*innen,

aus aktuellem Anlass ein knap­per Nachricht­en­bul­letin mit Mel­dun­gen zur trau­mather­a­peutis­chen Ver­sorgung von min­der­jähri­gen Flüchtlin­gen:

Jugendmedi­zin­er fordern psy­chother­a­peutis­chen Stufen­plan für Flüchtlingskinder (Deutsches Ärzteblatt Dezem­ber 2015)

Pädi­a­trische Grund­ver­sorgung von min­der­jähri­gen Flüchtlin­gen und Asyl­be­wer­bern der Komis­sion Glob­ale Kinderge­sund­heit der DAKJ e.V. (Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedi­zin; Novem­ber 2015)

Eine Fokusstudie des Bun­de­samts für Migra­tion und Flüchtlinge über “Unbe­gleit­ete Min­der­jährige in Deutsch­land” von Andreas Müller aus dem Jahr 2014 zum Ver­gle­ich

Ein flankieren­der Artikel dazu aus dem “Tagesspiegel” (18.08.2015)

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Unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge – Workshop bei Jugend@Amnesty

In Pas­sau fand am Woch­enende des 14./15.11.2015 das diesjährige Tre­f­fen „Jugend@Amnesty“ der jugendlichen Aktiv­en der deutschen Sek­tion statt. Auch dieses Jahr waren wir mit einem kleinen Work­shop, dieses Mal zum The­ma „Unbe­gleit­ete min­der­jährige Flüchtlinge“, vertreten.
In per­sön­lich­er Runde erar­beit­ete die Gruppe zusam­m­men mit unserem Ref­er­enten inter­ak­tiv zunächst zwei reale Flucht­geschicht­en und glichen diese mit der Real­ität ab.
Im zweit­en Teil tauschte frau/man sich sehr leb­haft über eigene Erfahrun­gen aus dem eige­nen Wirkungs­bere­ich aus und darüber, was rechtlich und prak­tisch verbessert wer­den kön­nte. Alle Teilnehmer*innen kon­nten neue Erken­nt­nisse und Erfahrun­gen aus dem Work­shop mit­nehmen. Das Woch­enende wurde von den trau­ri­gen Ereignis­sen in Paris über­schat­tet, die neben den geplanten The­men des Woch­enen­des für eini­gen Gesprächs- und Diskus­sion­sstoff sorgten.

 

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Aktueller Nachrichtenbulletin medizinische Versorgung von Flüchtlingen

Hallo,
aus aktuellem Anlasse eine Sammlung der letzten Meldungen im Deutschen Ärzteblatt, die sich mit der medizinischen Versorgung von Flüchtlingen in Deutschland und Europa beschäftigten:
Ärzte fordern rasche Verbesserung der Versorgung von Flüchtlingen (Mittwoch, 3. Juni 2015)
KV Brandenburg unterstützt ambulante Versorgung von Asylbewerbern (Mittwoch, 27. Mai 2015)
Medizinstudierende fordern bessere Gesundheits­versorgung von Asylsuchenden (Mittwoch, 20. Mai 2015)
Asylbewerber haben früher Anspruch auf GKV-finanzierte Psychotherapie (Mittwoch, 13. Mai 2015)
Gesundheitskarte für Flüchtlinge – Bundesbeauftragte optimistisch (Montag, 27. April 2015)
NRW will bei der Gesundheitskarte für Flüchtlinge nicht länger auf den Bund warten (Mittwoch, 22. April 2015)
Spanien sichert illegalen Einwanderern medizinische Versorgung zu (Dienstag, 31. März 2015)
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Medizinische Versorgung politischer Flüchtlinge in Deutschland: Besuch bei Studentenschaft Aachen

Am 29.04.2014 waren drei Mit­glieder unseres Net­zw­erkes zu Gast in Aachen auf Ein­ladung der Fach­schaft der dor­ti­gen medi­zinis­chen Fakultät.

Von unser­er Seite referierten wir über die Arbeit unseres Net­zw­erkes und aus der Prax­is der psy­chol­o­gis­chen Begutach­tung und Betreu­ung trau­ma­tisiert­er Flüchtlinge. Hier­bei ging es the­ma­tisch u.a. um Asylver­fahren und die geset­zlichen Regelun­gen, poli­tis­che Trau­ma­tisierung, Trau­mather­a­pie, rel­e­vante poli­tis­che Organ­i­sa­tio­nen und Instiu­tio­nen.

Die gut besuchte, abendliche Ver­anstal­tung dauerte über der Zeit und es gab viele Rück­fra­gen, weshalb wir sie als erfol­gre­ich werten.

Wir bedanken uns bei der medi­zinis­chen Stu­dentschaft in Aachen für das Inter­esse und die Ein­ladung!

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Flüchtlinge in Bulgarien leben in menschenunwürdigen Bedingungen

Hier kön­nen Sie den englis­chen Bericht “Refugees in Bul­gar­ia Trapped In Sub­stan­dard Con­di­tions” aus dem Jahr 2013 herun­ter­laden:

AI-Brief­in­g_zu_Bul­gar­ien

Die AI-Indexnum­mer ist die EUR 15/002/2013

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Kampagne “Behandeln statt verwalten” der BAFF und des IPPNW

Liebe Leser*innen,

wir möcht­en Sie auf die Kam­pagne “Behan­deln statt ver­wal­ten” der BAFF und des IPPNW hin­weisen. Den Infor­ma­tions­fly­er kön­nen Sie hier herun­ter­laden:

behandeln_statt_verwalten

Den vollen Text des Fly­ers kön­nen Sie auch direkt hier lesen:

Aus­gangslage:
„ Die Mit­gliedsstaat­en tra­gen dafür Sorge, dass Per­so­n­en, die Folter, Verge­wal­ti­gung oder andere schwere Gewalt­tat­en erlitt­ten haben, im Bedarfs­fall die Behand­lung erhal­ten, die für Schä­den, welche ihnen durch die genan­nten Hand­lun­gen zuge­fügt wur­den, erforder­lich ist.“ (Artikel 20 der EU –Auf­nah­merichtlin­ie 2003/9/EG des Rates vom 27. Jan­u­ar 2003.) Diese Verpflich­tung hat auch die Bun­desre­pub­lik Deutsch­land über­nom­men. Bis heute ist allerd­ings
diese Richtlin­ie trotz gegen­teiliger Behaup­tung der Bun­desregierung nicht umge­set­zt. Die EU –Kom­mis­sion mah­nt in ihrem Bericht vom Novem­ber 2007 deshalb auch zu Recht an: „ Das
Einge­hen auf die Bedürfnisse beson­ders schutzbedürftiger Per­so­n­en gehört zu den Bere­ichen, in denen die größten Män­gel bei der Anwen­dung der Richtlin­ie fest­gestellt wur­den.“ (Komm
2007 745 vom 26.11.2007)

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Herbsttagung 2010 des Aktionsnetz Heilberufe

Herb­st­ta­gung 2010 des Amnesty-Aktion­snet­zes Heil­berufe
in Han­nover

Asyl­recht und das Men­schen­recht auf Gesund­heit
ein Span­nungsver­hält­nis

Podi­ums­diskus­sion

Roland Riese, Migra­tionspoli­tis­ch­er Sprech­er der FDP-Frak­tion
im nieder­säch­sis­chen Land­tag
Dr. Gisela Pen­tek­er, IPPNW, Arbeit­skreis Flüchtlinge und Asyl
Karin Loos, Nieder­säch­sis­ch­er Flüchtlingsrat
Dr. Ernst-Lud­wig Iske­nius, ärztlich­er Leit­er von Refu­gio Villin­gen-Schwen­nin­gen, Kon­tak­t­stelle für trau­ma­tisierte Flüchtlinge

Mod­er­a­tion:
Dr. Anke Brames­feld
, Amnesty-Aktion­snetz Heil­berufe

Sa, 04.12.10, 15 Uhr
Freizei­theim Lis­ter Turm, Walder­seestr. 100, 30177 Han­nove
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Traumatisierte Flüchtlingskinder. Therapeutische Behandlung im Spannungsfeld von individueller Bewältigung und kinderrechtlichem Notstand

Hier kön­nen Sie den Artikel “Trau­ma­tisierte Flüchtlingskinder. Ther­a­peutis­che Behand­lung im Span­nungs­feld von indi­vidu­eller Bewäl­ti­gung und kinder­rechtlichem Not­stand” von Sabine Haver­siek-Vogel­sang aus dem Jahr 2006 herun­ter­laden:

2006 trau­mat fluechtlingskinder

Der Artikel erschien auch in: Zeitschrift für Poli­tis­che Psy­cholo­gie, Jg. 14, 2006, Nr. 1+2, S. 191–204

Die Zusam­men­fas­sung des Texts kön­nen Sie hier lesen:

Der Beitrag beleuchtet die Prob­lematik der ther­a­peutis­chen Ver­sorgung von trau­ma­tisierten Flüchtlingskindern und -jugendlichen unter den Bedin­gun­gen der herrschen­den kinder­rechtlichen Restrik­tio­nen in der Bun­desre­pub­lik. Der prekären ther­a­peutis­chen Ver­sorgungslage von Flüchtlingskindern und -jugendlichen wer­den die für sie gel­tenden inter­na­tionalen Kon­ven­tio­nen und Schutz­abkom­men gegenübergestellt.
Anhand von zwei Fal­lvi­gnetten aus der Arbeit am Behand­lungszen­trum für Folteropfer Berlin (bzfo) wird das per­sistierende Missver­hält­nis zwis­chen Anspruch und Prax­is der Ver­sorgung dieser beson­ders schutzbedürfti­gen Kinder und Jugendlichen illus­tri­ert. Am Beispiel der Bleiberecht­skam­pagne wird die Bedeu­tung von wirk­samer Öffentlichkeits- und Lob­b­yarbeit zur Absicherung von indi­vidu­ell erre­icht­en Ther­a­pieer­fol­gen aufgezeigt.

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