Schlagwort-Archive: Frauenrechte

Hilfs-App “RefuShe” für geflüchtete Frauen in Deutschland

Hal­lo liebe Leser*innen,

wir möcht­en euch auf fol­gen­des Fea­ture aufmerk­sam machen: Die Hil­fs-App  “RefuShe” wurde von der Lan­desregierung NRW entwick­elt und auch vom Flüchtlingsrat NRW emp­fohlen. Die App wurde in Zusam­me­nar­beit mit Flüchtlin­gen entwick­elt, ist in Deutsch, Englisch, Ara­bisch, Kur­disch, Paschtu ver­füg- und im Google Play Store herun­ter­lad­bar. Aus der Beschrei­bung des Min­is­terums: “Um die Infor­ma­tio­nen leicht ver­ständlich darzustellen, wer­den unter anderem Videos einge­set­zt, die Grun­drechte wie Gewalt­frei­heit und Gle­ich­berech­ti­gung erk­lären. The­ma­tisiert wird beispiel­sweise Selb­st­bes­tim­mung, der Umgang mit Sex­u­al­ität in Deutsch­land, und dass jed­er Men­sch hier seinen indi­vidu­ellen Lebensstil ver­wirk­lichen kann, so lange nie­mand anders deswe­gen in seinen Recht­en eingeschränkt wird. Außer­dem bietet die App von Gewalt betrof­fe­nen oder bedro­ht­en Frauen Kon­tak­t­dat­en von Frauen­ber­atungsstellen und Hil­feein­rich­tun­gen sowie Notrufnum­mern. Eine Nav­i­ga­tions­funk­tion führt die Nutzerin­nen zu Beratungsstellen in ihrer Nähe.”

Hier die Seite des Min­is­teri­ums für Gesund­heit, Emanzi­pa­tion, Pflege und Alter NRW:

https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/ministerin-steffens-bundesweit-einzigartige-app-refushe-unterstuetzt-integration

Die PM des Flüchtlingsrats NRW:

http://www.frnrw.de/themen-a‑z/artikel/f/r/app-refushe-fuer-gefluechetete-frauen-mgepa-2016.html

Bericht des WDR:

http://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/fluechtlinge-app-refushe-100.html

Euer Amnesty-Aktion­snetz Heilberufe

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El Salvador — stillbirth is not a crime

Hal­lo,

wir möcht­en auf die Aktion zu der bere­its bekan­nt gemacht­en Kam­pagne zur Abtrei­bungs­ge­set­zge­bung in El Sal­vador hin­weisen: Teodo­ra erlitt 2007 eine spon­tane Tot­ge­burt, für die sie zu 30 Jahren Haft wegen Mordes verurteilt wor­den ist.

Wir bit­ten euch Teodo­ra zu unter­stützen und einen Brief an den Jus­tizmin­is­ter von El Sal­vador zu schreiben.

Die Aktion kön­nt ihr auf dieser Seite find­en.

Euer Amnesty-Aktion­snetz Heilberufe

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Aktion: Haft bei Schwangerschaft in El Salvador

Hal­lo liebe Leser*innen,

wir möcht­en euch über eine aktuelle Sol­i­dar­ität­sak­tion aus El Sal­vador informieren (Peti­tion und Briefschreiben).

Die englis­che Seite kön­nt ihr hier inklu­sive ONLINE PETITION zum Unterze­ich­nen finden:

https://www.amnesty.org/en/get-involved/take-action/solidarity-women-imprisoned-el-salvador/

In El Sal­vador kön­nen Frauen, die eine Fehl- oder Tot­ge­burt erlei­den, der Abtrei­bung oder des Mordes beschuldigt wer­den und so jahrzehn­te­lang ins Gefäng­nis kom­men. Viele erhal­ten Haft­strafen von mehr als 30 Jahren.
Das totale Abtrei­bungsver­bot in El Sal­vador bedeutet, dass Abtrei­bungselb­st dann ein Ver­brechen ist, wenn das Leben der Frau in Gefahr ist, die Schwanger­schaft aus ein­er Verge­wal­ti­gung oder Inzest her­vorg­ing oder der Fötus nicht lebens­fähig ist. Dies schaffte eine Atmo­sphäre des Gen­er­alver­dachts und führte zu hun­derten Verhaftungen.
Unter­stützen auch Sie die inhaftierten Frauen in El Salvador!
Zeigen Sie Sol­i­dar­ität mit den Frauen, die auf­grund von
Schwanger­schaft­skom­p­lika­tio­nen in Gefäng­nis­sen lan­de­ten, und
fordern Sie deren umge­hende Freilassung.
Wenn Sie an dieser Aktion teil­nehmen, wird Amnesty International
Ihren Namen auf einen bun­ten Schlüs­se­lan­hänger druck­en. Alle
Schlüs­sel wer­den an ein­er Skulp­tur befes­tigt, die unsere Forderung
nach der Freilas­sung der Frauen verkörpert.
Wir wer­den die Fotos der Skulp­tur mit Ihren Sol­i­dar­itätss­chlüs­seln an die inhaftierten Frauen schick­en, damit sie wis­sen, dass sie nicht alleine und vergessen sind. Das gesamte Kunst­werk wird dem
sal­vado­ri­an­is­chen Min­is­ter für Jus­tiz und Öffentliche Sicherheit
übergeben, wenn wir ihn auf­fordern, die Frauen freizulassen.

Hier seht ihr die Infor­ma­tion­s­seite der deutschen Gruppe für El Sal­vador: http://www.ai-el-salvador.de/aktuelle-aktionen.html

Und hier die Infor­ma­tion zur Aktion:

http://www.ai-el-salvador.de/files/ai_el_salvador/PDFs/El-Salvador-Solidaritaetsaktion-15–09.pdf

Euer Amnesty-Aktion­snetz Heilberufe

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Gesucht! Literatur über Gesundheit Asylsuchender für Forschung an Uni Heidelberg

Liebe Leser*innen,

wir möcht­en auf ein unter­stützenswertes Forschung­spro­jekt der Uni Hei­del­berg aufmerk­sam machen. Die Abteilung für All­ge­mein­medi­zin und Gesund­heits­forschung der Uni­ver­sität­sklinik Hei­del­berg forscht zu dem The­ma “Gesund­heit­szu­s­tand und Gesund­heitsver­sorgung von Asyl­suchen­den in Deutsch­land” und sam­melt zu diesem Zweck vor allem Graue Lit­er­atur, die hier­für nüt­zlich sein kann.

Graue Lit­er­atur ist nicht index­ierte oder im Buch­han­del ver­füg­bare Lit­er­atur, die vor allem von Ver­bän­den oder Vere­inen veröf­fentlicht wird. (Wikipedia über Graue Lit­er­atur.)

Die Infor­ma­tio­nen des Pro­jek­ts find­et ihr hier:

http://www.systematicreviewsjournal.com/content/3/1/139  

Die Seite des ver­ant­wortlichen Insti­tuts in Hei­del­berg find­et ihr hier:

Insti­tut für All­ge­mein­medi­zin und Gesund­heits­forschung Uni Heidelberg

Unten seht ihr den Aufruf des Forscherteams aus Hei­del­berg auf Englisch.

Viele Grüße,

Euer Amnesty-Aktion­snetz Heilberufe

 

Dear col­leagues,
The Depart­ment of Gen­er­al Prac­tice and Health Ser­vices Research, Uni­ver­si­ty Hos­pi­tal Hei­del­berg, is con­duct­ing a sys­tem­at­ic review con­cerned with the „Health sta­tus of and health­care pro­vi­sion to asy­lum seek­ers in Ger­many“. The aim of our review is to pro­vide a sys­tem­at­ic overview of empir­i­cal lit­er­a­ture on this top­ic and to iden­ti­fy areas which are amenable to health­care inter­ven­tions or deserve fur­ther explo­ration. The detailed pro­to­col is avail­able in “Sys­tem­at­ic Reviews” as an open access document:
http://www.systematicreviewsjournal.com/content/3/1/139

In order to pro­vide a com­pre­hen­sive overview of the empir­i­cal lit­er­a­ture, it is essen­tial to con­sid­er unpub­lished empir­i­cal mate­r­i­al or “grey lit­er­a­ture”. We would be very grate­ful if you would sup­port us with your expert knowl­edge: Are you aware of any (yet) unpub­lished empir­i­cal stud­ies on health sta­tus of or health­care pro­vi­sion to asy­lum seek­ers in Ger­many? Or do you know any stud­ies that have been pub­lished, but are dif­fi­cult to track because they may have not been pub­lished in “main­stream” journals?

If so, we kind­ly ask you to inform us until 16th of Jan­u­ary 2015 and pos­si­bly pro­vide us with these stud­ies (tokayvan.bozorgmehr@med.uni-heidelberg.de,  christine.schneider@stud.uni-heidelberg.de).
Please do not hes­i­tate to con­tact us should you have any fur­ther ques­tions. We thank you very much in advance!

With kind regards,
Kay­van Bozorgmehr, Ste­fanie Joos, Amir Mohsen­pour, Chris­tine Schneider

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struggle for maternal health. barriers to antenatal care in South Africa

Passend zu der aktuell laufend­en Kam­pagne “my body — my rights” zu den repro­duk­tiv­en Men­schen­recht­en möcht­en wir auf den englis­chen Bericht “strug­gle for mater­nal health. bar­ri­ers to ante­na­tal care in South Africa” von Amnesty Inter­na­tion­al hinweisen.

Der Bericht informiert über die Diskri­m­inierung von Frauen in der Schwan­geren­ver­sorgung von Südafri­ka, vor allem von jun­gen und/oder HIV-pos­i­tiv­en Schwan­geren und unver­heirateten Schwangeren.

Der aus­führliche Bericht ist 2014 ante­na­tal care south africa report herunterladbar.

 

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