Schlagwort-Archive: Frauenrechte

Hilfs-App “RefuShe” für geflüchtete Frauen in Deutschland

Hal­lo liebe Leser*innen,

wir möcht­en euch auf fol­gen­des Fea­ture aufmerk­sam machen: Die Hil­fs-App  “RefuShe” wurde von der Lan­desregierung NRW entwick­elt und auch vom Flüchtlingsrat NRW emp­fohlen. Die App wurde in Zusam­me­nar­beit mit Flüchtlin­gen entwick­elt, ist in Deutsch, Englisch, Ara­bisch, Kur­disch, Paschtu ver­füg- und im Google Play Store herun­ter­lad­bar. Aus der Beschrei­bung des Min­is­terums: “Um die Infor­ma­tio­nen leicht ver­ständlich darzustellen, wer­den unter anderem Videos einge­set­zt, die Grun­drechte wie Gewalt­frei­heit und Gle­ich­berech­ti­gung erk­lären. The­ma­tisiert wird beispiel­sweise Selb­st­bes­tim­mung, der Umgang mit Sex­u­al­ität in Deutsch­land, und dass jed­er Men­sch hier seinen indi­vidu­ellen Lebensstil ver­wirk­lichen kann, so lange nie­mand anders deswe­gen in seinen Recht­en eingeschränkt wird. Außer­dem bietet die App von Gewalt betrof­fe­nen oder bedro­ht­en Frauen Kon­tak­t­dat­en von Frauen­ber­atungsstellen und Hil­feein­rich­tun­gen sowie Notrufnum­mern. Eine Nav­i­ga­tions­funk­tion führt die Nutzerin­nen zu Beratungsstellen in ihrer Nähe.”

Share

El Salvador — stillbirth is not a crime

Hal­lo,

wir möcht­en auf die Aktion zu der bere­its bekan­nt gemacht­en Kam­pagne zur Abtrei­bungs­ge­set­zge­bung in El Sal­vador hin­weisen: Teodo­ra erlitt 2007 eine spon­tane Tot­ge­burt, für die sie zu 30 Jahren Haft wegen Mordes verurteilt wor­den ist.

Wir bit­ten euch Teodo­ra zu unter­stützen und einen Brief an den Jus­tizmin­is­ter von El Sal­vador zu schreiben.

Die Aktion kön­nt ihr auf dieser Seite find­en.

Euer Amnesty-Aktion­snetz Heil­berufe

Share

Aktion: Haft bei Schwangerschaft in El Salvador

Hal­lo liebe Leser*innen,

wir möcht­en euch über eine aktuelle Sol­i­dar­ität­sak­tion aus El Sal­vador informieren (Peti­tion und Brief­schreiben).

Die englis­che Seite kön­nt ihr hier inklu­sive ONLINE PETITION zum Unterze­ich­nen find­en:

https://www.amnesty.org/en/get-involved/take-action/solidarity-women-imprisoned-el-salvador/

Share

Gesucht! Literatur über Gesundheit Asylsuchender für Forschung an Uni Heidelberg

Liebe Leser*innen,

wir möcht­en auf ein unter­stützenswertes Forschung­spro­jekt der Uni Hei­del­berg aufmerk­sam machen. Die Abteilung für All­ge­mein­medi­zin und Gesund­heits­forschung der Uni­ver­sität­sklinik Hei­del­berg forscht zu dem The­ma “Gesund­heit­szu­s­tand und Gesund­heitsver­sorgung von Asyl­suchen­den in Deutsch­land” und sam­melt zu diesem Zweck vor allem Graue Lit­er­atur, die hier­für nüt­zlich sein kann.

Graue Lit­er­atur ist nicht index­ierte oder im Buch­han­del ver­füg­bare Lit­er­atur, die vor allem von Ver­bän­den oder Vere­inen veröf­fentlicht wird. (Wikipedia über Graue Lit­er­atur.)

Die Infor­ma­tio­nen des Pro­jek­ts find­et ihr hier:

http://www.systematicreviewsjournal.com/content/3/1/139  

Die Seite des ver­ant­wortlichen Insti­tuts in Hei­del­berg find­et ihr hier:

Insti­tut für All­ge­mein­medi­zin und Gesund­heits­forschung Uni Hei­del­berg

Share

struggle for maternal health. barriers to antenatal care in South Africa

Passend zu der aktuell laufend­en Kam­pagne “my body — my rights” zu den repro­duk­tiv­en Men­schen­recht­en möcht­en wir auf den englis­chen Bericht “strug­gle for mater­nal health. bar­ri­ers to ante­na­tal care in South Africa” von Amnesty Inter­na­tion­al hin­weisen.

Der Bericht informiert über die Diskri­m­inierung von Frauen in der Schwan­geren­ver­sorgung von Südafri­ka, vor allem von jun­gen und/oder HIV-pos­i­tiv­en Schwan­geren und unver­heirateten Schwan­geren.

Der aus­führliche Bericht ist 2014 ante­na­tal care south africa report herun­ter­lad­bar.

 

Share

Kongolesischer Arzt erhält Sacharow-Preis für Behandlung von Vergewaltigungsopfern

Hal­lo liebe Interessent*innen des Aktion­snet­zes,

das Europa­parla­ment hat den diesjähri­gen Sacharow­preis für geistige Frei­heit (auch Men­schen­recht­spreis der Europäis­chen Union) an den kon­gole­sis­chen Arzt Denis Muk­wege ver­liehen. Er erhielt bere­its let­ztes Jahr für seine Ver­di­en­ste den alter­na­tiv­en Nobel­preis (Right Liveli­hood Award).

Wir haben für euch einen Press­espiegel über Muk­wege und seine Arbeit zusam­mengestellt:

Ver­lei­hung des Sacharow­preis­es an Muk­wege:

Afrikanis­ch­er Fraue­narzt Sacharow-Preisträger des Europa­parla­ments (Deutsches Ärzteblatt, 22.10.2014)

Denis Muk­wege: win­ner of Sakharov Price 2014 (Euro­pean Par­lia­ment, 21.10.2014)

Denis Muk­wege, an African Voice Against Rape, Is Hon­ored by Europe (N.Y. Times, 22.10.2014)

Share

Unterstützung der Kampagne “My body, my rights”‏

Liebe Fre­undin­nen und Fre­unde des Aktion­snet­zes,

bitte unter­stützt die Kam­pagne “My body, my rights” und unter­schreibt die Online-Aktion der Öster­re­ichis­chen Sek­tion gegen die Diskri­m­inierung der Frauen in Nepal.
http://www.amnesty.at/aktiv_werden/mein_koerper_meine_rechte/unmenschliche_lebensumstaende/#.UzFOMPl5OT9
Es geht um mehr als 600.000 Fälle von Gebär­mut­ter­vor­fall, die von schw­er­er Arbeit während der Schwanger­schaft her­rühren.
Zur Inter­na­tionalen Aktion geht es hier
https://campaigns.amnesty.org/campaigns/unnecessary-burden

Danke!

Euer Aktion­snetz Heil­berufe

Share

Ägypten: Demonstrantinnen zu “Jungfräulichkeits-tests” gezwungen

Den Bericht von Amnesty Inter­na­tion­al kön­nen Sie auch HIER abrufen.

In Ägypten haben mehrere Demon­stran­tinnen Folter­vor­würfe gegen Ange­hörige des Mlitärs erhoben. Nach ihrer Fes­t­nahme auf dem Tahrir-Platz wur­den sie ihren Angaben zufolge gefoltert und soge­nan­nten “Jungfräulichkeit­stests” unter­zo­gen. Amnesty Inter­na­tion­al fordert die ägyp­tis­chen Behör­den auf, sofort eine Unter­suchung dieser Vor­würfe einzuleit­en.

Nach der gewalt­samen Räu­mung des Tahrir-Platzes in Kairo am 9. März nah­men Ange­hörige des Mil­itärs min­destens 18 Frauen in Gewahrsam. Demon­stran­tinnen haben Amnesty Inter­na­tion­al von Schlä­gen, Elek­troschocks und Leibesvis­i­ta­tio­nen berichtet. Bei den Leibesvis­i­ta­tio­nen sollen die Frauen gezwun­gen wor­den sein, ihre Klei­dung abzule­gen, während sie von Sol­dat­en fotografiert wur­den. Anschließend wur­den sie so genan­nten “Jungfräulichkeit­stests” unter­zo­gen und der Pros­ti­tu­tion beschuldigt.

Share