Schlagwort-Archive: Menschenrecht auf Gesundheit

Gesundheitsversorgung als Menschenrecht — 8. Hannöversches Forum zum Tag der Menschenrechte

Am 10. Dezem­ber, dem Tag der Men­schen­rechte, lädt der Rat der Reli­gio­nen seit 2013 jedes Jahr in Zusam­me­nar­beit mit Amnesty Inter­na­tion­al Han­nover zu einem Forum ein, um auf Men­schen­rechtsver­let­zun­gen weltweit hinzuweisen.

Begrüßung und Schlussworte:

  • Prof. Dr. Wolf­gang Rein­bold, 1. Vor­sitzen­der Haus der Reli­gio­nen e.V.
  • Ali Fari­di, 2. Vor­sitzen­der Haus der Reli­gio­nen e.V.

Haup­tre­fer­at:

  • Dr. Petra Bahr, Region­al­bis­chöfin des Spren­gels Han­nover der Ev.-Luth. Lan­deskirche Han­novers, Mit­glied des Deutschen Ethikrates

Rede­beiträge zum Referat:

  • Regine Kra­marek, Bürg­er­meis­terin der Stadt Hannover
  • Hamideh Mohagheghi, Sprecherin des Rates der Reli­gio­nen Hannover
  • Anke Brames­feld, Amnesty-Aktion­snetz Heilberufe
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Internationale Konferenz: The Right to Health — an Empty Promise?

 

Auf Ein­ladung des Amnesty-Aktion­snet­zes Heil­berufe sprach Rachel Witkin von der Helen-Bam­ber-Foun­da­tion (HBF) in Lon­don auf der inter­na­tionalen Kon­ferenz  “The Right to Health — an Emp­ty Promise?” von 14. — 16.09. in Berlin, aus­gerichtet von der Friedrich-Alexan­der-Uni­ver­sität Erlan­gen-Nürn­berg, Lehrstuhl für Men­schen­rechte und Menschenrechtspolitik.

Hier kön­nen Sie auf unserem You-Tube-Kanal das Audio des Vor­trags anhören:

Audio des Vor­trags von Rachel Witkin auf YouTube

2015-12-27 rachel witkin HBF

 

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Nachrichtenbulletin traumatisierte Flüchtlingskinder

Lieber Leser*innen,

aus aktuellem Anlass ein knap­per Nachricht­en­bul­letin mit Mel­dun­gen zur trau­mather­a­peutis­chen Ver­sorgung von min­der­jähri­gen Flüchtlingen:

Jugendmedi­zin­er fordern psy­chother­a­peutis­chen Stufen­plan für Flüchtlingskinder (Deutsches Ärzteblatt Dezem­ber 2015)

Pädi­a­trische Grund­ver­sorgung von min­der­jähri­gen Flüchtlin­gen und Asyl­be­wer­bern der Komis­sion Glob­ale Kinderge­sund­heit der DAKJ e.V. (Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedi­zin; Novem­ber 2015)

Eine Fokusstudie des Bun­de­samts für Migra­tion und Flüchtlinge über “Unbe­gleit­ete Min­der­jährige in Deutsch­land” von Andreas Müller aus dem Jahr 2014 zum Vergleich

Ein flankieren­der Artikel dazu aus dem “Tagesspiegel” (18.08.2015)

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Nino Strada, Gründer von ‘Emergency’, erhält Right Livelihood Award

Liebe Leser*innen,

der Arzt Nino Stra­da, zusam­men mit sein­er Frau und anderen Mitstreiter*innen Grün­der der NGO “Emer­gency”, hat diese Woche den “alter­na­tiv­en Nobel­preis” erhalten.

Vor dreißig Jahren wurde die Organ­i­sa­tion gegrün­det, um medi­zinis­che Nothil­fe mit Schw­er­punkt auf (unfall-)chirurgische Ein­griffe in Kon­flik­tre­gio­nen zu leisten.

Wir grat­ulieren der Organ­i­sa­tion und Stra­da zu seinem Preis als Anerken­nung ihrer Bemühun­gen, das Men­schen­recht auf Gesund­heit zu respek­tieren und medi­zinis­che Hil­fe dor­thin zu brin­gen, wo sie am drin­gen­sten benötigt wird.

Pressemel­dun­gen zu der Ver­lei­hung find­en Sie hier:

Pressemit­teilung der Stiftung “right liveli­hood award” selbst

Kurzes Video von Spiegel Online über Nino Stra­da (Englisch)

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Kostenloser Kurs “Medical Peace Work”

Liebe Leser*innen,

wir möcht­en nach­drück­lich den Kurs “Med­ical Peace Work” empfehlen, der von einem inter­na­tionalem Exper­ten­team entwick­elt wurde.

Der Kurs ist auf Englisch, online kosten­los beleg­bar und umfasst sieben Sem­i­nare mit fol­gen­den Themen:

  • Health work­ers, con­flict and peace
  • Med­i­cine, health and human rights
  • War, weapons and con­flict strategies
  • Struc­tur­al vio­lence & root caus­es of vio­lent conflict
  • Peace through Health in vio­lent conflict
  • Refugee and migra­tion challenges
  • Pre­ven­tion of inter­per­son­al & self-direct­ed violence

Ihr find­et ihn unter: http://medicalpeacework.org/

Hier habt ihr noch zwei Fly­er auf deutsch und englisch über den Kurs:

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Bhopal: auch nach 30 Jahren keine Gerechtigkeit

Liebe Freund*innen des Amnesty-Aktion­snetz Heilberufe,

wir moecht­en auf eine Aktion der Kogruppe Indi­en anlaesslich des 30-jaehri­gen Jubi­laeums der Katas­tro­phe von Bhopal hin­weisen. Hier­bei trat­en in ein­er Chemiefab­rik am 03.12.1984 mehrere Ton­nen Methyliso­cyanat und andere Zwis­chen­pro­duk­te der Pro­duk­tion vom Insek­tizid “Sevin” aus.

Warum der Hin­weis von uns auf diese durch Fir­men verur­sacht­en Kas­tas­tro­phen? Die Praeven­tion von Todes­faellen und Ver­let­zten durch Fab­rik- und andere Arbeit­sun­faelle sind durch das Men­schen­recht auf Gesund­heit abgedeckt. Der Staat hat in Zusam­me­nar­beit mit den Unternehmen dafuer Sorge zu tra­gen, dass keine Gesund­heits­ge­faehrdung durch die Arbeit und den Arbeit­splatz entste­hen koen­nen und Unfaelle ver­mieden werden.

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Umgang mit besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen

Liebe Leser*innen,

aus gegebe­nen Anlass möcht­en wir auf das “Posi­tion­spa­pi­er zum Umgang mit beson­ders schutzbedürfti­gen Flüchtlin­gen” des “Forum Men­schen­rechte” in Berlin hin­weisen. Sie kön­nen es hier herunterladen:

2014-02 Pos-papi­er bes schutzbed Flüchtl

Oder das voll­ständi­ge Papi­er hier in voller Länge lesen:

Posi­tion­spa­pi­er zum Umgang mit beson­ders schutzbedürftigen
Flüchtlingen

Das FORUM MENSCHENRECHTE fordert ein umfassendes Konzept für Reha­bil­i­ta­tion und Ver­sorgungsstruk­turen, das seel­isch kranken, trau­ma­tisierten Men­schen, Über­leben­den von Folter und schw­eren Men­schen­rechtsver­let­zun­gen gerecht wird.

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Das Menschenrecht auf Gesundheit: Schlüsseltexte, Definitionen und der Bezug zur Public Health

Hier kön­nen Sie den Text “Das Men­schen­recht auf Gesund­heit: Schlüs­sel­texte, Def­i­n­i­tio­nen und der Bezug zur Pub­lic Health” herunterladen:

2014-07-25 men­schen­recht auf gesund­heit und pub­lic health

Es han­delt sich um eine Ein­führung in das völk­er­rechtliche und recht­sphilosophis­che Bes­tim­men des Men­schen­rechts auf Gesund­heit und seine poli­tis­che Umsetzung.

Hier kön­nen Sie den voll­ständi­gen Text lesen:

Jede/r Kämpfer/in für das“ Men­schen­recht auf Gesund­heit“ sollte dieTrag­weite und Aktu­al­ität dieses Men­schen­rechts kennen

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Angefeindet und eingesperrt: Asylsuchende und Migranten in Griechenland

Wir weisen auf die schwierige medi­zinis­che Sit­u­a­tion von Asyl­suchen­den in Griechen­land, die in der fol­gen­den Pressemit­teilung von Amnesty Inter­na­tion­al Deutsch­land beschrieben wurde:

Pressemit­teilung Amnesty Inter­na­tion­al Deutsch­land: Asyl­suchende und Migranten in Griechenland

Lesen Sie hier den voll­ständi­gen, englis­chssprachi­gen Bericht:

Greece: The end of the road for refugees, asy­lum-seek­ers and migrants”.

Hier kön­nen Sie auch direkt die Pressemit­teilung von Amnesty Inter­na­tion­al Deutsch­land lesen:

20. Dezem­ber 2012 — Flüchtlinge in Griechen­land kön­nen oft kein Asyl beantra­gen, wer­den unter katas­trophalen Bedin­gun­gen in Haftein­rich­tun­gen fest­ge­hal­ten und müssen ras­sis­tis­che Angriffe fürcht­en. Ein neuer Amnesty-Bericht doku­men­tiert die zahlre­ichen Men­schen­rechtsver­let­zun­gen an Asyl­suchen­den und Migranten.

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