Schlagwort-Archive: Menschenrecht auf Gesundheit

Frühjahrstagung des Aktionsnetz Heilberufe 2009 in Stuttgart

Die Früh­jahrsta­gung 2009 des Amnesty-Aktion­snet­zes Heil­berufe find­et in Stuttgart statt.

Den Fly­er der Ver­anstal­tung find­en Sie hier: 2009 Pharma­p­atente. Flyer

Vorträge der Veranstaltung: 

Pharma­p­atente und andere Hin­dernisse für das Recht auf Gesundheit

Oliv­er Mold­en­hauer, Ärzte ohne Grenzen
Pharma­p­atente: men­schen­rechtliche Prob­leme und Alternativen

Prof. Dr. Nor­bert Dieringer, Amnesty International
Das Recht auf Gesund­heit — ein Prob­lem? Nicht de jure, aber de facto!
Hier kön­nen Sie die Folien vom Vor­trag herun­ter­laden:

2009-04 vor­trag recht auf gesund­heit dieringer
Sam­stag, 18. April 2009, 14.30 Uhr
Ev. Friedens­ge­meinde, Schubart­straße 12, 70190 Stuttgart

U‑Bhf Neckartor

Share

Fachtagung 2008 “Das Recht auf Gesundheit”

60 Jahre All­ge­meine Erk­lärung der Menschenrechte:

Das Recht auf Gesund­heit in Deutschland

Fach­ta­gung

07.–08.11.08
Schwäbis­ches Tagungs- und Bil­dungszen­trum Kloster Irsee, Ostallgäu 

Die Ver­anstal­tung wurde per Video doku­men­tiert und ist hier abrufbar:

Playlist Tagung Irsee Amnesty-Aktion­snetz Heilberufe

Den Fly­er kön­nen Sie hier herun­ter­laden: fly­er irsee

Vor­tra­gende bei der Ver­anstal­tung, die Sie auch auf Youtube sehen kön­nen, sind:

  • Claus Fussek,
  • Dr. Peter Boppel,
  • Dr. Michael von Cranach,
  • Mar­i­on Chevenas,
  • Prof. Dr. Nor­bert Dieringer,
  • Bar­bara Lochbihler,
  • Bir­git Poppert,
  • Dr. Ste­fan Raueiser,
  • Oliv­er Moldenhauer,
  • Ger­li Lantzberg,
Share

Zur psychiatrischen Versorgung im Kosovo

Hier kön­nen Sie den Artikel “Zur psy­chi­a­trischen Ver­sorgung im Koso­vo” von Dr. med. Hans Wolf­gang Gier­lichs aus dem Jahr 2006 herunterladen:

2006-08 Gierlichs_psychiatrische_Versorgung_im_Kosovo_Endversion

Dieser Artikel erschien auch in: ZAR 8/2006

Die Zusam­men­fas­sung des Texts kön­nen Sie hier lesen:

Der nach­fol­gende Beitrag unter­sucht die Frage, ob traumatisierte
Men­schen eine psy­chi­a­trische Behand­lung im Koso­vo erhalten
kön­nen, die zur Ver­mei­dung ein­er konkreten Gefährdung entsprechend § 60 VII Aufen­thG aus­re­icht. Er legt hier­bei die
Angaben des Verbindungs­büros in Prišti­na zugrunde. Der Autor
kommt zu einem neg­a­tiv­en Ergeb­nis und weist darauf hin, dass
einige wichtige Beschlüssen des OVG Mün­ster daher von fachlich
unzutr­e­f­fend­en Voraus­set­zun­gen ausgehen.

Share

Krankheit als Sicherheitsrisiko Zur medizinischen und psychosozialen Versorgung von Flüchtlingen und Migranten ohne Papiere

Hier kön­nen Sie den Artikel “Krankheit als Sicher­heit­srisiko Zur medi­zinis­chen und psy­chosozialen Ver­sorgung von Flüchtlin­gen und Migranten ohne Papiere” von Dr. Ulrike Heckl aus dem Jahr 2004 herunterladen:

2004 ver­sorgung men­schen ohne papiere krankheit_als_sicherheitsrisiko-heckl

Den Beginn des Texts kön­nen Sie hier lesen:

Ille­gal­ität ist nichts Spek­takuläres, taucht sel­ten in den Schlagzeilen auf und hin­ter­lässt öffentlich keine Spuren. Die Schätzun­gen schwanken zwis­chen 100.000 und 1,5 Mil­lion „heim­lich­er Migranten“ oder “Papier­los­er“ in Deutsch­land (Berlin­er Ärzte 2002, Bühring 2001, Beis­bart 2003). Genaue Zahlen gibt es nicht und die Angaben sind gefärbt, je nach­dem, ob durch das The­ma Bedro­hung erzeugt oder die Bedeu­tung herun­terge­spielt wer­den soll. Als wesentliche Quellen dienen die Berichte des Bun­des­gren­zschutzes (BGS) über die Auf­griffe an den Gren­zen und die polizeiliche Krim­i­nal­sta­tis­tik (PKS) zur ille­galen Beschäf­ti­gung und Fälschung von Ein­reise — und Aufenthaltsdokumenten.
Die Beze­ich­nung „Ille­gale“ wird von Men­schen­recht­sor­gan­i­sa­tio­nen abgelehnt, da sie diese het­ero­gene Gruppe der Men­schen ohne gülti­gen Aufen­thaltssta­tus pauschal krim­i­nal­isiert. Viele von ihnen sind auf­grund restrik­tiv­er Ausle­gung der Aus­län­derge­set­ze „ille­gal­isiert“ wor­den. Ein Leben ohne legalen Sta­tus kann durch sehr unter­schiedliche Fak­toren bes­timmt sein. So set­zt sich die Gruppe der Men­schen, die ohne gülti­gen Aufen­thaltssta­tus in der BRD leben, zusam­men aus:
• abgelehn­ten Asyl­be­wer­bern, die aus Angst vor ein­er Abschiebung unter­ge­taucht sind.
• Fam­i­lien­age­höri­gen, „legal“ in Deutsch­land Leben­der, die ohne Genehmi­gung nachge­zo­gen sind
• mit Touris­ten­visa Ein­gereis­ten, die hier geblieben sind
• Bürg­erkriegs­flüchtlin­gen aus dem ehe­ma­li­gen Jugoslaw­ien und nicht gemeldete Arbeit­skräften ander­er Nation­al­itäten, die auf dem Bau, in der Gas­tronomie oder in pri­vat­en Haushal­ten arbeit­en (Pen­delmi­granten)
• Opfern von Zwang­spros­ti­tu­tion und Menschenhandel
• Stu­den­ten, deren Aufen­thalts­be­wil­li­gung abge­laufen ist und die ohne gülti­gen Aufen­thalt weit­er in Deutsch­land leben
• Staaten­losen und Men­schen mit ungek­lärter Staatsangehörigkeit
Wie groß der Anteil an Flüchtlin­gen unter ihnen ist, lässt sich nicht sagen. Allerd­ings geht aus der epd — Doku­men­ta­tion „Ille­gal in NRW“ her­vor, dass 40% der Men­schen ohne gülti­gen Aufen­thaltssta­tus in Nor­drhein-West­falen zuvor Asyl­suchende waren (epd — Doku­men­ta­tion 2003) und von den 35 „ille­galen“ Gesprächspart­nern, die im Rah­men eines Forschung­spro­jek­tes zur Lebenssi­t­u­a­tion „ille­galer“ Migranten in Leipzig inter­viewt wur­den, waren 12 Flüchtlinge
(Alt 2000).

Share

Bericht über die stationäre Behandlung in rumänischen Psychiatrien

Hier kön­nen Sie den Beitrag “RUMÄNIEN. Sta­tionäre Behand­lung in psy­chi­a­trischen Ein­rich­tun­gen Mem­o­ran­dum an die Regierung” (Roma­nia: Mem­o­ran­dum to the gov­ern­ment con­cern­ing inpa­tient psy­chi­atric treat­ment) herunterladen:

2004_Rumänien_StationäreBehdlg psych pat

Der Bericht wurde von der Kogruppe Rumänien in das Deutsche über­set­zt und wurde am 04.05.2004 veröf­fentlicht. Er trägt die AI Indexnum­mer EUR 39/003/2004

Share