Schlagwort-Archive: Rechtssystem

Saudi-Arabien: 24-Jährigem droht Lähmung als Strafe

Jeman­den als Strafe für ein Ver­brechen zu läh­men wäre Folter.”: © Armin Kübel­beck

2. April 2013 — Bericht­en zufolge hat ein Gericht in Sau­di-Ara­bi­en ver­fügt, einen jun­gen Mann mit ein­er Läh­mung zu bestrafen. Damit solle ein Ver­brechen gesüh­nt wer­den, das er ange­blich vor 10 Jahren began­gen haben soll. Dieses Urteil ist empörend und darf unter keinen Umstän­den vol­l­zo­gen wer­den, sagte Amnesty Inter­na­tion­al.

> zum Amnesty-Bericht (ext. Link)

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Berichts des Sonderberichterstatters über Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe, Juan E. Mendéz

Das Deutsche Insti­tut für Men­schen­rechte gab am ersten Feb­ru­ar 2013 einen Kom­men­tar und eine Über­set­zung des Berichts des Son­der­bericht­ser­stat­ters über Folter und andere grausame, unmen­schliche oder erniedri­gende Behand­lung oder Strafe, Juan E. Mendéz, her­aus (UN-Dok. A/HRC/22/53 vom 1. Feb­ru­ar 2013).

Die Veröf­fentlichung des DIM stellen wir euch hier zur Ver­fü­gung:

2013-02 mendez report engl

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Mitteilung zu dem Buch “Verratener Eid: Folter, Komplizenschaft medizinischen Personals und der Krieg gegen den Terror” von Steven Miles

Hier kön­nen Sie eine Zusam­men­fas­sung des Buchs “Ver­raten­er Eid: Folter, Kom­plizen­schaft medi­zinis­chen Per­son­als und der Krieg gegen den Ter­ror” von Steven Miles herun­ter­laden:

2008-05 miles_verratener_eid buchbeschrei­bung

Die Zusam­men­fas­sung kön­nen Sie auch hier lesen:

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TherapeutInnen, Flüchtlinge und Abschiebung. Zur Funktion und Problematik von Begutachtungen bezüglich Traumatisierung und Reisefähigkeit

Hier kön­nen Sie den Artikel “Ther­a­peutIn­nen, Flüchtlinge und Abschiebung. Zur Funk­tion und Prob­lematik von Begutach­tun­gen
bezüglich Trau­ma­tisierung und Reise­fähigkeit” von Johannes Bas­t­ian, Peter Bop­pel und Diet­mar Schmitz-Bur­chartz aus dem Jahr 2001 herun­ter­laden:

2001 begutach­tung reise­fähigkeit Lucas­Moel

Dieser Artikel erschien auch in: Zeitschrift für Poli­tis­che Psy­cholo­gie, Jg. 8, 2000, Nr. 4, und Jg. 9, 2001, Nr. 1, S. 397 — 412

Die Zusam­men­fas­sung des Texts kön­nen Sie hier lesen:

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Berufsethik in Krisenzeiten. Ärzte und Psychologen unter der Militärdiktatur in Südamerika

Hier kön­nen Sie den Artikel “Beruf­sethik in Krisen­zeit­en.
Ärzte und Psy­cholo­gen unter der Mil­itärdik­tatur in Südameri­ka” von Hora­cio Riquelme U. aus dem Jahr 2000 herun­ter­laden:

2001 ärzte psy­cholo­gen mil­itärdik­tatur suedameri­ka Riquelme

Dieser Artikel erschien auch in: Zeitschrift für Poli­tis­che Psy­cholo­gie, Jg. 8, 2000, Nr. 4, und Jg. 9, 2001, Nr. 1, S. 361 — 379

Die Zusam­men­fas­sung des Texts kön­nen Sie hier lesen:

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Traumatisierte Flüchtlinge und Überlebende von Folter in der Asylgesetzgebung von 1998 — Flüchtlings-Kinder in der Generationenfolge

Hier kön­nen Sie den Artikel “Trau­ma­tisierte Flüchtlinge und Über­lebende von Folter in der Asylge­set­zge­bung von 1998 -
Flüchtlings-Kinder in der Gen­er­a­tio­nen­folge” von Wal­traud Wirt­gen aus dem Jahr 1999 herun­ter­laden:

1999 fluechtlingskinder trau­ma twirt­gen

Der Artikel erschien auch in: Zeitschrift für Poli­tis­che Psy­cholo­gie, Jg. 7, 1999, Nr. 1+2, S. 151 — 163

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Abschiebedrohung — für die Flüchtlinge eine Traumatisierung ohne Ende

Hier kön­nen Sie den Artikel “Abschiebedro­hung — für die Flüchtlinge eine Trau­ma­tisierung ohne Ende” von Dr. Ulrike Heckl aus dem Jahr 1998 herun­ter­laden:

1998 trau­ma und abschiebung_heckl

Lesen Sie auch den Artikel hier:

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Doctors and torture — factual links and ethical aspects

Hier kön­nen Sie den englis­chen Artikel “Doc­tors and tor­ture — fac­tu­al links and eth­i­cal aspects” von Torsten Lucas herun­ter­laden:

1997-12 doctors_and_torture

Lesen Sie zum Ein­stieg das Abstract:

 

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Doctors and Torture — factual links and ethical aspects

Dies ist ein englis­ch­er Artikel von Torsten Lucas über die Beziehun­gen von Ärzten zu Folter und die ethis­chen Aspek­te davon aus dem Jahr 1997:

1997-12 doctors_and_torture

Hier find­en Sie den Anfang des Texts:

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Wie kommen Menschen dazu zu foltern?

Der Artikel von 1997 geht der Frage vor allem aus der psy­chol­o­gis­chen Per­spek­tive nach, warum Men­schen foltern von Dr. Ulrike Heck­el und Dr. Peter Bop­pel:

1997 warum_foltern_menschen

Hier kön­nen Sie den Anfang des kurzen Artikels lesen:

 

Dik­ta­toren, Folterknechte, Inquisi­toren: der Schreck­en hat seine Beamte, genau wie die Post oder die Banken, und er wird ange­wandt, weil er nötig ist. Es han­delt sich nicht um eine Ver­schwörung
von Per­versen. (Eduar­do Galeano)
Vertei­di­ger der Folter benutzen gewöhn­lich das Argu­ment der Zweck­mäßigkeit: Rebellen oder Ter­ror­is­ten, die das Leben Unschuldiger aufs Spiel set­zen und Bürg­er und Staat gefährden,
müßten mit allen Mit­teln bekämpft wer­den. Zweck des Folterns ist es jedoch, Infor­ma­tio­nen zu erhal­ten, poli­tis­che Geg­n­er in Angst zu ver­set­zen und sie von poli­tis­chen Aktiv­itäten abzuhal­ten, ihr Umfeld, bzw. ganze Bevölkerungsan­teile einzuschüchtern und ihre Sinn — und
Leben­szusam­men­hänge zu zer­stören.

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