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Zwei neue Medical Actions — Saudi-Arabien und Sudan

Liebe Fre­undin­nen und Fre­unde des Amnesty-Aktion­snet­zes Heilberufe,

heute gibt es zwei Med­ical Actions für euch.

Im ersten Fall geht es um die fehlende medi­zinis­che Behand­lung des saud­is­chen Men­schen­rechtsvertei­di­gers Issa al-Nukheifi. Er befind­et sich seit Sep­tem­ber 2012 in Haft. Dort ist er Opfer von Folter und ander­weit­iger Mis­shand­lung gewor­den. Er lei­det unter Durch­blu­tungsstörun­gen und eine angemessene medi­zinis­che Behand­lung wird ihm bish­er ver­wehrt. Die E‑Mail-Aktion find­et ihr hier
www.amnesty.de/urgent-action/ua-035‑2015/medizinische-behandlung-dringend-benoetigt

Die zweite Aktion bet­rifft die bei­den Sudane­sen Farouk Abu Issa und Dr. Amin Maki Madani. Bei­de gehören Oppo­si­tion­sparteien an und wur­den wegen ihrer poli­tis­chen Aktiv­itäten festgenom­men. Farouk Abu Issa ist all­ge­mein bei schlechter Gesund­heit und lei­det unter anderem an Bluthochdruck. Die benötigte inten­sive und dauer­hafte medi­zinis­che Ver­sorgung wird ihm ver­wehrt. Die E‑Mail-Aktion ist hier zu finden
www.amnesty.de/urgent-action/ua-310‑2014‑1/oppositionelle-benoetigen-medizinische-versorgung

Bitte versendet eure Appelle bis zum 27. März 2015. Seit Jahres­be­ginn beträgt das Por­to 0,80€.

Beste Grüße

Euer Aktion­snetz

Sau­di-Ara­bi­en Brief 2

Sau­di-Ara­bi­en Brief 1

Sudan Brief 2

Sudan Brief 1

Hin­ter­grund­in­fos

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Eine Armee entläßt ihre traumatisierten Kindersoldaten in eine ungewisse Zukunft

Hier kön­nen Sie den Artikel “Eine Armee entläßt ihre trau­ma­tisierten Kinder­sol­dat­en in eine ungewisse Zukun­ft” von Dr. Ulrike Heckl aus dem Jahr 1999 herunterladen:

1999 kinder­sol­dat­en traumatisierung

Die Zusam­men­fas­sung des Texts kön­nen Sie hier lesen:

An vie­len Kriegss­chau­plätzen der Welt wer­den Kinder, Jun­gen wie auch Mäd­chen, für die Inter­essen der kriegführen­den Parteien funk­tion­al­isiert und unter Gewal­tan­wen­dung und oft auch unter Dro­gen zum Töten gezwun­gen. So wer­den sie nicht nur zu Opfern, son­dern auch zu Tätern gemacht. Nicht immer kön­nen diese trau­ma­tis­chen Erfahrun­gen, die zu ein­er fun­da­men­tal­en Erschüt­terung des Selb­st- und des Weltver­ständ­niss­es führen, in der Fam­i­lie oder Gemein­schaft aufge­fan­gen wer­den. Für eine Resozial­isierung dieser kriegstrau­ma­tisierten Kinder müssen Wege gesucht und gefun­den wer­den, die es ihnen ermöglichen, aus ihrem Trau­ma her­auszufind­en, ohne es zu negieren, damit sie ler­nen kön­nen, ihr Selb­st­wert­ge­fühl zu rekon­stru­ieren. Unter der Leitung des Psy­cholo­gen Boia Efraime Junior wurde in Mosam­bik das Pro­jekt „Recon­stru­in­do a Esper­anΧa“ aufge­baut, das dem kul­turellen Kon­text wie auch den gesellschaftlichen Bedin­gun­gen Rech­nung trägt und eine Zusam­me­nar­beit von Psy­cholo­gen, Ärzten und tra­di­tionellen Heil­ern erprobt. Das Zusam­men­wirken der von außen hereinge­tra­ge­nen west­lichen Psy­cholo­gie und der afrikanis­chen Heilkun­st als lokales Behand­lungssys­tem, soll den entwurzel­ten Kindern helfen, ihr seel­is­ches Gle­ichgewicht wieder zu erlangen.

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