Schlagwort-Archive: Traumatherapie

Das Hassen verlernen — aktuelles aus den kurdischen Gebieten im syrischen Norden

Liebe Leser*innen,

wir möcht­en euch ein aktuelles Inter­view aus der Zeitung “Die Zeit” mit unserem Grup­pen­mit­glied Salah Ahmad empfehlen, in dem er über seine Trau­mather­a­pie vor Ort in den kur­dis­chen Gebi­eten Nordsyriens inter­viewt wird. HIER kön­nt ihr den Artikel lesen.

Euer Aktion­snetz Heil­berufe

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Fachtagung “Folteropfer sehen — Versorgungspfade bahnen” in Düsseldorf

Das Amnesty-Aktion­snetz Heil­berufe möchte auf fol­gende Ver­anstal­tung hin­weisen:
Sehr geehrte Kol­legin­nen und Kol­le­gen,
 
wir möcht­en Sie nun — sechs Wochen vorher — nochmals ganz her­zlich zu unser­er Fach­ta­gung “Folteropfer sehen — Ver­sorgungsp­fade bah­nen” ein­laden, die am 10. und 11. März 2017 in Düs­sel­dorf stat­tfind­en wird! Die Tagung find­et als Koop­er­a­tion zwis­chen dem Insti­tut für Rechtsmedi­zin im Uni­ver­sität­sklinikum Düs­sel­dorf, dem Zen­trum für Psy­chotrau­ma­tolo­gie Krefeld und dem Psy­chosozialen Zen­trum für Flüchtlinge Düs­sel­dorf statt.
 
Die Düs­sel­dor­fer Fach­ta­gung möchte zur Entwick­lung von Struk­turen zur Erken­nen und Ver­sorgung von Folteropfern beitra­gen. Sie schafft für die Schw­er­punk­te „Diag­nos­tik und Begutach­tung“ sowie „Ther­a­pie und Reha­bil­i­ta­tion“ ein Forum des Aus­tausches zwis­chen lokalen Insti­tu­tio­nen und inter­na­tion­al täti­gen Exper­tin­nen und Experten mit (rechts)medizinischen, (psycho)therapeutischen und juris­tis­chen Hin­ter­grün­den.
 
Die Tagung richtet sich an alle ärztlich und ther­a­peutisch Täti­gen, die an der Diag­nos­tik und Ther­a­pie von Folteropfern beteiligt sind – von der hausärztlichen Ver­sorgung bis zu spezial­isierten Zen­tren — sowie son­stige Beruf­s­grup­pen (Anwälte, Flüchtlings­ber­atungsstellen), für die Begutach­tung und Ther­a­pie von Folteropfern rel­e­vant ist.
 
In der Anlage erhal­ten Sie das detail­lierte Tagung­spro­gramm. Für die Anmel­dung zur Tagung senden Sie bitte das beiliegende Anmelde­for­mu­lar aus­ge­füllt per Mail an: veranstaltung@med.uni-duesseldorf.de . Mehr Infor­ma­tio­nen unter www.folteropfer-sehen.de
 
Her­zlichen Gruß aus dem PSZ Düs­sel­dorf
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Bundespräsident Gauck besucht Berliner Behandlungszentrum für Folteropfer

Liebe Leser*innen,
Präsi­dent Gauck besucht und lobt Berlin­er Behand­lungszen­trum für Folteropfer:
News Repub­lic Artikel:

Sued­deutsche Artikel:
http://www.sueddeutsche.de/news/politik/bundespraesident-gauck-besucht-berliner-behandlungszentrum-fuer-folteropfer-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101–160602-99–154589
 
Bitte unter­stützt die Arbeit der psy­chosozialen Zen­tren in der aktuellen Zweck­spende­nak­tion:
 
Euer Amnesty-Aktion­snetz Heil­berufe
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Petition zur angemessenen Versorgung traumatisierter Flüchtlinge

Liebe Leser*innen,

wir möcht­en euch auf die aktuelle Peti­tion der deutschen Sek­tion von Amnesty Inter­an­tion­al hin­weisen, die eine angemessene Ver­sorgung trau­ma­tisiert­er Flüchtlinge in Deutsch­land fordert. Die Peti­tion, wie auch andere Peti­tio­nen der aktuellen “Stop Folter”-Kampagne kön­nt ihr hier find­en.
https://www.stopfolter.de/

 

Bitte unter­stützt diese Peti­tion mit eur­er Unter­schrift!

Hier der genauere Info­text:

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Psychotherapeutenkammer fordert bessere Versorgungsfinanzierung traumatisierter Flüchtlinge

Sehr geehrte Besucher*innen unser­er Seite,

am 18.09.2015 veröf­fentlichte die Bun­de­spsy­chother­a­peutenkam­mer (BTPK) eine Pressemit­teilung mit dem Titel “Psy­chisch kranke Flüchtlinge: Ermäch­ti­gun­gen für Psy­chother­a­peuten notwendig”, sowie einen Rat­ge­ber zur Beantra­gung ein­er Ermäch­ti­gung. All dies kön­nen Sie hier abrufen.

Anlässlich dieser PM berichtet dann auch die ZEIT vom 16.09.2015 und das Deutsche Ärzteblatt.

Zum Welt­flüchtlingstag am 10.06.2015 veröf­fentlichte die Psy­chother­a­peutenkam­mer Berlin einen Pressemit­teilung in ver­gle­ich­bar­er Absicht, die sie HIER ein­se­hen kön­nen.

Bei Fra­gen zum The­ma gerne an uns unter interesse<at>amnesty-heilberufe.de schreiben.

Euer Amnesty-Aktion­snetz Heil­berufe

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Neues Amnesty Journal: Verletzte Seelen — Folter und Heilberufe

Liebe Leser*innen,

wir freuen uns, dass das The­ma des aktuellen Amnesty Jour­nals sich mit Traum­folgestörun­gen durch Folter beschäftig und teils aktive Ver­wick­lung von Heilberufler*innen in Folter. Unser Kol­lege Steve Miles kommt in einem Artikel zu Wort. Auch unser Aktion­snetz steuert eine Selb­st­darstel­lung und ein Edi­to­r­i­al zu aktuellen Aspek­ten des The­mas bei.

Das Jour­nal lässt sich online bestellen, ist an größeren Kiosken erhältlich und geht allen Mit­gliedern direkt zu. (https://www.amnesty.de/journal)

Bei Fra­gen oder Feed­back jed­er Art zu unseren Artikeln nehmt gerne Kon­takt via kontakt@amnesty-heilberufe.de auf.

Euer Aktion­snetz Heil­berufe

 

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Internetzzeitschrift: neuer Artikel “The Therapist as Advocate” von Helen Bamber

Liebe Leser*innen,

wir möcht­en euch auf den neuen, englis­chsprachi­gen Artikel auf der Web­site unser­er Inter­net­zeitschrift “Men­schen­rechte und Gesund­heit” aufmerk­sam machen: The Ther­a­pist as Advo­cate:
Under­stand­ing the sense of injus­tice with sur­vivors of human rights vio­la­tions
von Helen Bam­ber. Es han­delt sich dabei um ein Inter­view von Helen Bam­ber durch Witkin und Reg­n­er.

Wie gewohnt kann der Artikel kosten­frei unter www.amnesty-gesundheit.de herun­terge­laden wer­den.

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Untersuchung und Dokumentation von Folter — eine Aufgabe für Gesundheitswesen und Flüchtlingshilfe

Liebe Gäste,

wir möcht­en auf die Ver­anstal­tung “Unter­suchung und Doku­men­ta­tion von Folter — eine Auf­gabe für Gesund­heitswe­sen und Flüchtling­shil­fe” hin­weisen, die sich mit der Umset­zung des Istan­bul-Pro­tokolls gegen Folter beschäftigt. Die Ver­anstal­tung wird vom Net­zw­erk für trau­ma­tisierte Flüchtlinge e.V. in Koop­er­a­tion mit Amnesty Inter­na­tion­al gehal­ten und find­et am 30.05.2015 um 16 Uhr im Bil­dungszen­trum der Uni­ver­sität Göt­tin­gen in der Hum­bold­straße 11 statt. Wir empfehlen den Besuch dieser Ver­anstal­tung sehr.

Nähere Infor­ma­tio­nen find­et ihr in diesem Fly­er:  ntfn-ai Fobi- Doku­men­ta­tion von Folter

oder auf www.ntfn.de

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Bundesverdienstkreuz für Salah Ahmad

Liebe Leser*innen,
wir freuen uns für unseren langjähri­gen Koop­er­a­tionspart­ner Salah Ahmad, dass er am 26.02.2015 das Bun­desver­di­en­stkreuz erhal­ten.
Salah arbeit­ete am Berlin­er “Behand­lungszen­trum für Folteropfer” (bzfo) und grün­dete 2005 das Kirkuk Cen­ter for Tor­ture Vic­tims, das sich um Folteropfer und Kriegs­flüchtlinge  im Nordi­rak küm­mert. 2013 wurde das Insti­tut in “Jiyan Foun­da­tion for Human Rights” umbe­nan­nt. Trotz der kriegerischen Ereignisse, die den Irak in den let­zten Jahren und auch in jüng­ster Zeit heim­sucht­en, set­zten er und seine Mitarbeiter*innen ihre Arbeit unbeir­rt fort. Im Moment betreibt die Jiyan Foun­da­tion sechs psy­chosoziale Zen­tren und mit eini­gen mobilen Teams an ver­schiede­nen Bren­npunk­ten zur Ver­sorgung von durch Folter trau­ma­tisierte Men­schen im Nordi­rak.
2015-03 BVK Salah Ahmad Gerd Mueller
„Die Arbeit, die wir geleis­tet haben, ist im Team ent­standen – jed­er hat seinen Beitrag geleis­tet. Die Zen­tren im Irak sind im wahrsten Sinne des Wortes Stein für Stein zusam­menge­tra­gen wor­den“, berichtet Salah Ahmad. „Mein Dank gilt allen, die zu unser­er Erfol­gs­geschichte beige­tra­gen haben. Diese Ausze­ich­nung ist auch für sie. Obwohl wir schon wahnsin­nig viel erre­ichen kon­nten, bleibt noch sehr viel zu tun“.
Hier kön­nt ihr die Pressemit­teilung der Jiyan Foun­da­tion mit Fotos von der Ver­lei­hung des Bun­desver­di­entskreuzes find­en:
Hier kön­nt ihr ein Video der Dankesrede von Salah Ahmad bei der Ver­lei­hung anschauen:
Hier find­et ihr ein weit­eres inter­es­santes Video mit Salah über das Recht auf Gesund­heit im Irak:
Hier find­et ihr die Start­seite der Jiyan Foun­da­tion und ihre Face­bookpräsenz:

 

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Umgang mit besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen

Liebe Leser*innen,

aus gegebe­nen Anlass möcht­en wir auf das “Posi­tion­spa­pi­er zum Umgang mit beson­ders schutzbedürfti­gen Flüchtlin­gen” des “Forum Men­schen­rechte” in Berlin hin­weisen. Sie kön­nen es hier herun­ter­laden:

2014-02 Pos-papi­er bes schutzbed Flüchtl

Oder das voll­ständi­ge Papi­er hier in voller Länge lesen:

Posi­tion­spa­pi­er zum Umgang mit beson­ders schutzbedürfti­gen
Flüchtlin­gen

Das FORUM MENSCHENRECHTE fordert ein umfassendes Konzept für Reha­bil­i­ta­tion und Ver­sorgungsstruk­turen, das seel­isch kranken, trau­ma­tisierten Men­schen, Über­leben­den von Folter und schw­eren Men­schen­rechtsver­let­zun­gen gerecht wird.

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