Schlagwort-Archive: traumatisierte Kinder

Praxisbericht: Diagnostik, Psychotherapie und psychosoziale Begleitung von Flüchtlingskindern und ihren Familien im Rahmen einer kinder- und jugendpsychiatrischen Institution

Hier kön­nen Sie den Artikel “Prax­is­bericht: Diag­nos­tik, Psy­chother­a­pie und psy­chosoziale Begleitung von Flüchtlingskindern und ihren Fam­i­lien im Rah­men ein­er kinder- und jugendpsy­chi­a­trischen Insti­tu­tion” von Bir­git Möller und Torsten Lucas aus dem Jahr 2008 herunterladen:

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Den Anfang des Texts kön­nen Sie hier lesen:

Bei Flüchtlingskindern und ihren Fam­i­lien ist es zunächst notwendig, Sicher­heit und Schutz zu gewährleis­ten und ein ver­ständ­nisvolles Umfeld herzustellen, d as den Kindern ermöglicht, eine neue Ori­en­tierung zu find­en und die trau­ma­tis­chen Erleb­nisse sym­bol­isch zu ver­ar­beit­en. Es sollte eine Sit­u­a­tion geschaf­fen wer­den, in der wieder Nor­mal­ität und Alltäglichkeit entwick­elt wer­den kann. Für das Kind sowie für die Fam­i­lie muss ein Raum entste­hen, in dem es möglich ist, in Ruhe die in der Extrem­si­t­u­a­tion notwendig  gewor­de­nen Über­lebens­mech­a­nis­men zu über­prüfen. Tren­nun­gen von wichti­gen Bezugsper­so­n­en soll­ten ver­mieden wer­den und die Eltern soll­ten soweit gestärkt wer­den, dass es ihnen wieder möglich wird, elter­liche Funk­tio­nen wahrzunehmen und eigene Erleb­nisse zu bewälti­gen. Die Fam­i­lien soll­ten in ihrer Funk­tion­al­ität unter­stützt wer­den, damit wieder ein Stück Nor­mal­ität Einzug hal­ten kann.wie Analytikerin.

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Traumatisierte Flüchtlingskinder. Therapeutische Behandlung im Spannungsfeld von individueller Bewältigung und kinderrechtlichem Notstand

Hier kön­nen Sie den Artikel “Trau­ma­tisierte Flüchtlingskinder. Ther­a­peutis­che Behand­lung im Span­nungs­feld von indi­vidu­eller Bewäl­ti­gung und kinder­rechtlichem Not­stand” von Sabine Haver­siek-Vogel­sang aus dem Jahr 2006 herunterladen:

2006 trau­mat fluechtlingskinder

Der Artikel erschien auch in: Zeitschrift für Poli­tis­che Psy­cholo­gie, Jg. 14, 2006, Nr. 1+2, S. 191–204

Die Zusam­men­fas­sung des Texts kön­nen Sie hier lesen:

Der Beitrag beleuchtet die Prob­lematik der ther­a­peutis­chen Ver­sorgung von trau­ma­tisierten Flüchtlingskindern und ‑jugendlichen unter den Bedin­gun­gen der herrschen­den kinder­rechtlichen Restrik­tio­nen in der Bun­desre­pub­lik. Der prekären ther­a­peutis­chen Ver­sorgungslage von Flüchtlingskindern und ‑jugendlichen wer­den die für sie gel­tenden inter­na­tionalen Kon­ven­tio­nen und Schutz­abkom­men gegenübergestellt.
Anhand von zwei Fal­lvi­gnetten aus der Arbeit am Behand­lungszen­trum für Folteropfer Berlin (bzfo) wird das per­sistierende Missver­hält­nis zwis­chen Anspruch und Prax­is der Ver­sorgung dieser beson­ders schutzbedürfti­gen Kinder und Jugendlichen illus­tri­ert. Am Beispiel der Bleiberecht­skam­pagne wird die Bedeu­tung von wirk­samer Öffentlichkeits- und Lob­b­yarbeit zur Absicherung von indi­vidu­ell erre­icht­en Ther­a­pieer­fol­gen aufgezeigt.

Trau­ma­tised Refugee Children
Psy­chother­a­py in the field of ten­sion between indi­vid­ual cop­ing and
prob­lems caused by inad­e­quate legislation.
This arti­cle takes a look at the spe­cif­ic prob­lems regard­ing ther­a­peu­tic offers for trau­ma­tized refugee chil­dren and ado­les­cents giv­en the restric­tions of the rights of chil­dren in the Ger­man Fed­er­al Repub­lic. The pre­car­i­ous sit­u­a­tion con­cern­ing ther­a­peu­tic care for refugee chil­dren and ado­les­cents is jux­ta­posed to the inter­na­tion­al con­ven­tions and pro­tec­tive agree­ments in effect for this group. Two cas­es from the work at the Berlin Cen­ter for the Treat­ment of Tor­ture Vic­tims (bzfo) exem­pli­fy the per­sist­ing dis­pro­por­tion between claims and prac­tice affect­ing the care of this specif­i­cal­ly vul­ner­a­ble group of chil­dren and ado­les­cents. The pre­sen­ta­tion of the „Bleiberecht­skam­pagne“ (the right to stay cam­paign) will illus­trate the impor­tance of effec­tive PR and lob­by­ing efforts to secure ther­a­py suc­cess­es in indi­vid­ual therapies.

 

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Recent Views on the Protection of Children’s Mental Health

Hier kön­nen Sie den englis­chen Artikel “Recent Views on the Protection
of Children’s Men­tal Health” von Ani­ca Mikuš Kos aus dem Jahr 2001 herunterladen:

2001 Kos pro­tec­tion chil­drens men­tal health

Dieser Artikel erschien auch in: Zeitschrift für Poli­tis­che Psy­cholo­gie, Jg. 8, 2000, Nr. 4, und Jg. 9, 2001, Nr. 1, S. 497 — 504

Die Zusam­men­fas­sung des Texts kön­nen Sie hier lesen:

Der Artikel beschreibt den Wan­del von The­o­rien über die psy­chis­che Gesund­heit von Kindern, die von Krieg und Flucht betrof­fen sind, sowie deren Imp­lika­tio­nen für die Prax­is – bzw. vice ver­sa. Ein Schw­er­punkt wird auf die Bedeu­tung pro­tek­tiv­er Fak­toren für die betrof­fe­nen Kindern gelegt. Diese Sichtweise führt zu der Notwendigkeit, klin­is­che Inter­ven­tio­nen im engeren Sinne durch soziales Engage­ment zu erweit­ern. Das Schul­sys­tem spielt dabei eine beson­dere Rolle, da mit diesem viele Kinder erre­icht wer­den kön­nen. Die Prinzip­i­en der “Men­tal Health for All”-Strategie im Rah­men schulis­ch­er Ver­sorgung wer­den beschrieben.

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Recent Views on the Protection of Children’s Mental Health

Hier kön­nen Sie den englis­chen Beitrag “Recent Views on the Pro­tec­tion of Children’s Men­tal Health” von Ani­ca Mikus Kos aus dem Jahr 2000 herunterladen:

2001-Kos-pro­tec­tion-chil­drens-men­tal-health

Der Artikel erschien in: Zeitschrift für Poli­tis­che Psy­cholo­gie, Jg. 8, 2000, Nr. 4, und Jg. 9, 2001, Nr. 1, S. 497 — 504

Die deutsche Zusam­men­fas­sung des Artikels kön­nen Sie hier lesen:

Der Artikel beschreibt den Wan­del von The­o­rien über die psy­chis­che Gesund­heit von Kindern, die von Krieg und Flucht betrof­fen sind, sowie deren Imp­lika­tio­nen für die Prax­is – bzw. vice ver­sa. Ein Schw­er­punkt wird auf die Bedeu­tung pro­tek­tiv­er Fak­toren für die betrof­fe­nen Kindern gelegt. Diese Sichtweise führt zu der Notwendigkeit, klin­is­che Inter­ven­tio­nen im engeren Sinne durch soziales Engage­ment zu erweit­ern. Das Schul­sys­tem spielt dabei eine beson­dere Rolle, da mit diesem viele Kinder erre­icht wer­den kön­nen. Die Prinzip­i­en der “Men­tal Health for All”-Strategie im Rah­men schulis­ch­er Ver­sorgung wer­den beschrieben.

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