Universale Menschenrechte angesichts der Pluralität der Kulturen

Hier kön­nen Sie den Artikel “Uni­ver­sale Men­schen­rechte angesichts der Plu­ral­ität der Kul­turen” von Hein­er Biele­feldt aus unser­er Inter­net­zeitung “Men­schen­rechte und Gesund­heit” herun­ter­laden:

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Hier kön­nen Sie den ersten Absatz des Artikels durch­le­sen:

Wie kann man für die Uni­ver­sal­ität der Men­schen­rechte ein­treten, ohne gle­ichzeit­ig die Vielfalt der Kul­turen abzuw­erten? Und wie läßt sich umgekehrt eine Plu­ral­ität von Kul­turen anerken­nen, ohne die beste­hen­den inter­na­tionalen Men­schen­rechts­stan­dards wenn nicht ganz preiszugeben, so doch erhe­blich abzuschwächen? Auf diese dop­pelte Frage gibt es gewiß keine ein­fache Antwort. Und doch ist eine Posi­tions­bes­tim­mung uner­läßlich. Denn hin­ter der
Frage, ob und wie sich der uni­ver­sale Gel­tungsanspruch der Men­schen­rechte und der Plu­ral­is­mus der Kul­turen miteinan­der vere­in­baren lassen, steckt ein prak­tisch-poli­tis­ches
Prob­lem, das sich nicht nur auf inter­na­tionaler Ebene, son­dern inzwis­chen auch im Inneren unser­er zunehmend mul­ti­kul­turellen Gesellschaften unauswe­ich­lich stellt.

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