Take a step to stamp out torture“ – amnesty internationals aktuelle Arbeit gegen Folter

Hier kön­nen Sie den Artikel “„Take a step to stamp out tor­ture“ – amnesty inter­na­tion­als aktuelle Arbeit gegen Folter” von Sylvia Hell­wig und Christoph Höinck aus dem Jahr 2000 herunterladen:

2001 Hell­wig ai gegen folter

Dieser Artikel erschien auch in: Zeitschrift für Poli­tis­che Psy­cholo­gie, Jg. 8, 2000, Nr. 4, und Jg. 9, 2001, Nr. 1, S. 353 — 359

Die Zusam­men­fas­sung des Texts kön­nen Sie hier lesen:

Wer Berichte über Folter liest, ist meist erschüt­tert, schock­iert und fühlt sich oft auch ohn­mächtig gegenüber dem Grauen, das in min­destens 132 Län­dern der Welt geschieht. Der Beitrag zeigt auf, wie engagierte Bürg­er sich für die Abschaf­fung der Folter ein­set­zen kön­nen. Konkret wird die Arbeit der weltweit­en Men­schen­recht­sor­gan­i­sa­tion amnesty inter­na­tion­al gegen Folter dargestellt sowie die Tätigkeit der Sek­tion­sko­or­di­na­tion­s­gruppe gegen die Folter, die diese Arbeit koordiniert.

Share

TherapeutInnen, Flüchtlinge und Abschiebung. Zur Funktion und Problematik von Begutachtungen bezüglich Traumatisierung und Reisefähigkeit

Hier kön­nen Sie den Artikel “Ther­a­peutIn­nen, Flüchtlinge und Abschiebung. Zur Funk­tion und Prob­lematik von Begutachtungen
bezüglich Trau­ma­tisierung und Reise­fähigkeit” von Johannes Bas­t­ian, Peter Bop­pel und Diet­mar Schmitz-Bur­chartz aus dem Jahr 2001 herunterladen:

2001 begutach­tung reise­fähigkeit LucasMoel

Dieser Artikel erschien auch in: Zeitschrift für Poli­tis­che Psy­cholo­gie, Jg. 8, 2000, Nr. 4, und Jg. 9, 2001, Nr. 1, S. 397 — 412

Die Zusam­men­fas­sung des Texts kön­nen Sie hier lesen:

Der Beitrag stellt an Fall­beispie­len, Gericht­surteilen und Gutacht­en aus Berlin dar, wie ÄrztIn­nen und Psy­chologIn­nen bei der Begutach­tung der Trau­ma­tisierung und Reise­fähigkeit von Flüchtlin­gen für staatliche Poli­tikvor­gaben und Ver­wal­tungsziele instru­men­tal­isiert und dadurch in schwere pro­fes­sionelle und ethis­che Kon­flik­te gebracht wer­den. Nicht sel­ten resul­tieren Ver­stöße gegen Prinzip­i­en heil­beru­flichen Han­delns. Denn die fach­liche Stel­lung­nahme ist für die Pati­entIn­nen oft die let­zte Hoff­nung, Schutz vor dro­hen­der „Abschiebung“ zu find­en und die Behand­lung fortzuset­zen. Die Berlin­er Aus­län­der­be­hör­den erken­nen jedoch Atteste, die Trau­ma­tisierung oder Reise­un­fähigkeit bescheini­gen, regelmäßig nicht an, diskred­i­tieren sie und geben Stel­lung­nah­men von Amts- oder PolizeiärztIn­nen Vor­rang. Diese sind vielfach mit gravieren­den fach­lichen Män­geln behaftet, die ver­wal­tungs­gerichtlich wie auch durch unab­hängige Gutacht­en und Unter­suchun­gen nachgewiesen sind. Der Beitrag beschreibt die häu­fig­sten Fehler. Man­gel­nde Qual­i­fika­tion und Empathie der Gutach­terIn­nen sowie rigide Behör­den­prax­is kön­nen weitre­ichende Retrau­ma­tisierun­gen bewirken, die den Gesund­heit­szu­s­tand der Pati­entIn­nen nach­haltig ver­schlechtern. Hier­aus ergeben sich Fol­gerun­gen zur Sicherung pro­fes­sioneller Qual­itäts­stan­dards der Begutach­tun­gen, zur Rechtssicher­heit bei der Anerken­nung lege artis erstell­ter Gutacht­en, zur Beendi­gung der gegen­wär­ti­gen Abschiebeprax­is sowie zur Rolle der Fachver­bände in Kon­flik­ten zwis­chen Ver­wal­tungsvor­gaben und Professionsethik.

Share

Trauma und Traumatisierung. Einige Überlegungen zu der Tauglichkeit dieses Begriffs für die psychosoziale Arbeit mit kriegsgeschädigten Menschen und Flüchtlingen

Hier kön­nen Sie den Artikel “Trau­ma und Trau­ma­tisierung. Einige Über­legun­gen zu der Tauglichkeit dieses Begriffs für die psy­chosoziale Arbeit mit kriegs­geschädigten Men­schen und Flüchtlin­gen” von Dr. Ulrike Heckl aus dem Jahr 2001 herunterladen:

2001 begriff trauma_und_traumatisierung-heckl

 

Share

Kommunikationsverhalten nach politischer Haft in der DDR — Entwicklung eines Fragebogens zum Offenlegen der Traumaerfahrungen

Hier kön­nen Sie den Artikel “Kom­mu­nika­tionsver­hal­ten nach poli­tis­ch­er Haft in der DDR — Entwick­lung eines Fragebogens
zum Offen­le­gen der Trau­maer­fahrun­gen” von Julia Müller, André Beaudu­cel, Johannes Rasch­ka und Andreas Maer­ck­er aus dem Jahr 2001 herunterladen:

2001 trau­maer­fahrung kom­mu­nika­tion ddr Mueller

Dieser Artikel erschien auch in: Zeitschrift für Poli­tis­che Psy­cholo­gie, Jg. 8, 2000, Nr. 4, und Jg. 9, 2001, Nr. 1, S. 413 — 427

Die Zusam­men­fas­sung des Texts kön­nen Sie hier lesen:

Das Offen­le­gen trau­ma­tis­ch­er Erfahrun­gen wird als wichtige sozialpsy­chol­o­gis­che Vari­able für die Gesun­dung von Trau­mafol­gen ange­se­hen. Der Beitrag präsen­tiert die Entwick­lung eines Frage­bo­gens zu diesem Kon­strukt. 178 ehe­mals poli­tisch Inhaftierten der DDR wurde der Frage­bo­gen­pro­to­typ mit 65 Items zusam­men mit Stan­dard­maßen für post­trau­ma­tis­che Belas­tungsstörung und soziale Unter­stützung vorgelegt. Ermit­telt wurde eine dreifak­to­rielle Lösung und daraus die Sub­skalen „Bedin­gun­gen des Redens“ (13 Items), „Bedin­gun­gen des Schweigens“ (11 Items) und „emo­tionale Reak­tio­nen“ (10 Items) kon­stru­iert. Die psy­chome­trischen Ken­nwerte sind zufrieden­stel­lend. Der Artikel stellt die Rel­e­vanz für die Unter­suchungs­gruppe ehe­mals poli­tisch Inhaftiert­er dar und disku­tiert Implikationen.

Com­mu­ni­ca­tion after polit­i­cal impris­on­ment: Dis­clo­sure of the trau­mat­ic experiences.

Abstract: Dis­clo­sure of trau­mat­ic expe­ri­ence is regard­ed as an impor­tant social psy­cho­log­i­cal vari­able for recov­ery of trau­ma-con­se­quences. This arti­cle presents the devel­op­ment of a ques­tion­naire con­cern­ing this con­struct. 178 for­mer East Ger­man polit­i­cal pris­on­ers answered the 65 items pro­to­type ques­tion­naire, togeth­er with stan­dard mea­sures of post­trau­mat­ic stress dis­or­der and social sup­port. A three-fac­to­r­i­al solu­tion was found, and the sub­scales “con­di­tions of talk­ing” (13 items), “con­di­tions of say­ing noth­ing” (11 items) and “emo­tion­al reac­tions” (10 items) were derived. Psy­cho­me­t­ric val­ues are sat­is­fac­to­ry. The arti­cle then dis­cuss­es impli­ca­tions for for­mer polit­i­cal prisoners.

Share