Zwei Prozessberichte: Türkische, ärztliche Menschenrechtler*innen unter Anklage

Hier ste­ht ein kurz­er Bericht ein­er Pri­vat­per­son über die Prozeßbeobach­tung  im Straf­prozess  gegen Prof. Seb­nem Korur Fin­can­ci, Eröl Önderoglu und Ahmet Nesin am 11.1.2017 in Istan­bul. Der fol­gende Prozess­bericht stammt nicht von Amnesty Inter­na­tion­al.

Prof. Seb­nem Korur Fin­can­ci ist Gerichtsmedi­ziner­in und Vor­sitzende der inter­na­tion­al bekan­nten türkischen  Men­schen­rechtss­tiftung. Sie war in den 90iger Jahren mit führend an der For­mulierung des Istan­bul-Pro­tokolls zur Unter­suchung von Folter­spuren. Das Istan­bul-Pro­tokoll ist mit­tler­weile ein offizielles UN-Doku­ment.

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Hilfs-App “RefuShe” für geflüchtete Frauen in Deutschland

Hal­lo liebe Leser*innen,

wir möcht­en euch auf fol­gen­des Fea­ture aufmerk­sam machen: Die Hil­fs-App  “RefuShe” wurde von der Lan­desregierung NRW entwick­elt und auch vom Flüchtlingsrat NRW emp­fohlen. Die App wurde in Zusam­me­nar­beit mit Flüchtlin­gen entwick­elt, ist in Deutsch, Englisch, Ara­bisch, Kur­disch, Paschtu ver­füg- und im Google Play Store herun­ter­lad­bar. Aus der Beschrei­bung des Min­is­terums: “Um die Infor­ma­tio­nen leicht ver­ständlich darzustellen, wer­den unter anderem Videos einge­set­zt, die Grun­drechte wie Gewalt­frei­heit und Gle­ich­berech­ti­gung erk­lären. The­ma­tisiert wird beispiel­sweise Selb­st­bes­tim­mung, der Umgang mit Sex­u­al­ität in Deutsch­land, und dass jed­er Men­sch hier seinen indi­vidu­ellen Lebensstil ver­wirk­lichen kann, so lange nie­mand anders deswe­gen in seinen Recht­en eingeschränkt wird. Außer­dem bietet die App von Gewalt betrof­fe­nen oder bedro­ht­en Frauen Kon­tak­t­dat­en von Frauen­ber­atungsstellen und Hil­feein­rich­tun­gen sowie Notrufnum­mern. Eine Nav­i­ga­tions­funk­tion führt die Nutzerin­nen zu Beratungsstellen in ihrer Nähe.”

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Fachtagung “Folteropfer sehen — Versorgungspfade bahnen” in Düsseldorf

Das Amnesty-Aktion­snetz Heil­berufe möchte auf fol­gende Ver­anstal­tung hin­weisen:
Sehr geehrte Kol­legin­nen und Kol­le­gen,
 
wir möcht­en Sie nun — sechs Wochen vorher — nochmals ganz her­zlich zu unser­er Fach­ta­gung “Folteropfer sehen — Ver­sorgungsp­fade bah­nen” ein­laden, die am 10. und 11. März 2017 in Düs­sel­dorf stat­tfind­en wird! Die Tagung find­et als Koop­er­a­tion zwis­chen dem Insti­tut für Rechtsmedi­zin im Uni­ver­sität­sklinikum Düs­sel­dorf, dem Zen­trum für Psy­chotrau­ma­tolo­gie Krefeld und dem Psy­chosozialen Zen­trum für Flüchtlinge Düs­sel­dorf statt.
 
Die Düs­sel­dor­fer Fach­ta­gung möchte zur Entwick­lung von Struk­turen zur Erken­nen und Ver­sorgung von Folteropfern beitra­gen. Sie schafft für die Schw­er­punk­te „Diag­nos­tik und Begutach­tung“ sowie „Ther­a­pie und Reha­bil­i­ta­tion“ ein Forum des Aus­tausches zwis­chen lokalen Insti­tu­tio­nen und inter­na­tion­al täti­gen Exper­tin­nen und Experten mit (rechts)medizinischen, (psycho)therapeutischen und juris­tis­chen Hin­ter­grün­den.
 
Die Tagung richtet sich an alle ärztlich und ther­a­peutisch Täti­gen, die an der Diag­nos­tik und Ther­a­pie von Folteropfern beteiligt sind – von der hausärztlichen Ver­sorgung bis zu spezial­isierten Zen­tren — sowie son­stige Beruf­s­grup­pen (Anwälte, Flüchtlings­ber­atungsstellen), für die Begutach­tung und Ther­a­pie von Folteropfern rel­e­vant ist.
 
In der Anlage erhal­ten Sie das detail­lierte Tagung­spro­gramm. Für die Anmel­dung zur Tagung senden Sie bitte das beiliegende Anmelde­for­mu­lar aus­ge­füllt per Mail an: veranstaltung@med.uni-duesseldorf.de . Mehr Infor­ma­tio­nen unter www.folteropfer-sehen.de
 
Her­zlichen Gruß aus dem PSZ Düs­sel­dorf
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