Die Auswirkungen von Armut und Hunger auf kindliche Gehirnentwicklung

Hier kön­nen Sie den Artikel “Die Auswirkun­gen von Armut, Hunger und psy­cho-sozialer Not auf die prä­na­tale und frühkindliche Gehir­nen­twick­lung” von Peter Bop­pel aus dem Jahr 2008 herun­ter­laden:

n2008 boppel.armut_gehirn

Der Artikel bezieht sich auf einen Vor­trag im Rah­men ein­er Tagung unseres Aktion­snet­zes Heil­berufe im Jahr 2008.

Die Zusam­men­fas­sung des Texts kön­nen Sie hier lesen:

Beschriebe­nen wer­den die Fol­gen von Hunger und psy­chis­chem Stress für das kindliche Gehirn, die prä­na­tal und frühkindlich auf die Mut­ter und auf das wach­sende Kind ein­wirken kön­nen. Es hat sich gezeigt, dass die Zeit der größten Schädi­gung in der Phase der Den­driten­bil­dung und -verknüp­fung um die Zeit der Geburt bis zum dritten/vierten Leben­s­jahr liegt. Die Schä­den kön­nen sehr erhe­blich und z. T. irre­versibel sein. Die Diskus­sion konzen­tri­ert sich auf die Frage, ob Mal­nu­tri­tion und psy­chis­ch­er Stress bei Mäd­chen eher zu depres­siv­en und bei den Jun­gen eher zu bor­der­line nahen Störungsmustern führen kön­nen. Let­ztere kön­nten bei Män­nern einen evo­lu­tiv­en Anpas­sung­sprozess zur Kriegerper­sön­lichkeit in Krisen­ge­bi­eten darstellen, während Frauen in ihrer Entwick­lung gehin­dert wer­den und damit gle­ichzeit­ig auch gesellschaftlich­es Leid und Elend per­pe­tu­iert wird.

Share