Medical Action aus dem Iran

Liebe Fre­unde und Fre­undin­nen des Amnesty-Aktion­snet­zes Heil­berufe,

die Med­ical Action von diesem Monat set­zt sich für Zeynab Jalalian ein, welche zur kur­dis­chen Min­der­heit im Iran gehört. Sie sitzt lebenslang im Ker­man­shah Gefäng­nis auf­grund ihrer ange­blichen Mit­glied­schaft in ein­er bewaffneten kur­dis­chen Oppo­si­tion­s­gruppe. Zeynab hat seit langem Prob­leme mit ihren Augen und benötigt drin­gend eine medi­zinis­che Behand­lung, damit sie ihr Augen­licht nicht verliert.
Deshalb schickt bitte die Briefe bis zum 28. Juli ab und/oder beteiligt euch online unter fol­gen­den Link:
http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-151‑2014/kurdin-haft-misshandelt

die besten Grüße von eurem Aktionsnetz

Iran Brief 1

Iran Brief 2

Iran Hin­ter­grund

Share

Bericht von der Jahresversammlung 2014 in Münster

Liebe Fre­undin­nen und Fre­unde des Aktion­snet­zes Heilberufe,

wie ihr ja wisst, fand über Pfin­g­sten die Jahresver­samm­lung der deutschen Sek­tion statt. Auch zwei Mit­glieder von unserem Aktion­snetz waren vertreten und haben fleißig über die Anträge abges­timmt und gewählt.

Unser Stand beim Markt der Möglichkeit­en kam super an und wir haben dank euch vor Ort 120 Briefe zu unseren let­zten bei­den Fällen aus Ägypten und Indi­en verschickt.

Zwei Anträge des Pakets Strate­gie waren mit heil­beru­flichen Bezug. Im Antrag S‑2 ging es um die Kam­pagne „My body, my rights“ und die Erin­nerung daran, dass Amnesty kein generelles Recht auf Abtrei­bung ver­tritt. Der Antrag S‑4 zur „Befas­sung mit grausamer, unmen­schlich­er und erniedri­gen­der Behand­lung in Gesund­heit­sein­rich­tun­gen“ der Berlin­er Gruppe gegen Folter war für uns von höch­stem Inter­esse, da es von dem Report des UN-Son­der­berichter­stat­ters über Folter Juan E. Mén­dez han­delte. Der Antrag bein­hal­tete die Forderung den Folter­be­griff insoweit zu erweit­ern, als dass auch unfrei­willig stat­tfind­ende Behand­lun­gen in z. B. Psy­chi­a­trien darunter fall­en und den Auf­trag an das Inter­na­tionale Büro die Neuerun­gen des Berichts für die zukün­ftige Amnest­yarbeit zu berück­sichti­gen. Den Bericht von Mén­dez und dessen Über­set­zung des Deutschen Insti­tut für Men­schen­rechte find­et ihr anbei.

Die Vor­standswahlen gin­gen wie fol­gt aus: 

Nach­wahl zum Vor­stand für 1 Jahr
Da ein Vor­stands­bere­ich (Län­der­ar­beit) schon seit der JV 2013 vakant war und Inga Mor­gen­stern bere­its im Vor­feld der JV mit­geteilt hat­te, dass sie als stel­lvertre­tende Vor­standssprecherin zurück­treten wird, gab es Nach­wahlen. Es gab jew­eils nur eine/n Kan­di­datIn pro Amt. Nad­ja Wenger ist nun stel­lvertre­tende Vor­standssprecherin und Susanne Baldin ist Vor­standsmit­glied für Länderarbeit. 

Wahl zur Del­e­ga­tion für die Inter­na­tionale Rat­sta­gung (ICM) 2015 

Die JV kon­nte drei Mit­glieder wählen. Damit sind Roland Vogel, Sebas­t­ian Schwe­da und Mar­tin Roger gewählt.

Wahl zur Antragskom­mis­sion für die JV 2015
Für die dreiköp­fige Antragskom­mis­sion standen drei Kan­di­datIn­nen zu Wahl. Sie sind alle gewählt wor­den: Antje Rauch-Paul, Nico­las Fren­zel Baud­isch und Ste­fan Keßler. 

Wahl zum Kassen­prüfer für die Amt­szeit 2014–2016

Für diese Aus­gabe gab es nur einen Kan­di­dat­en, der auch gewählt wurde: Andreas Schwantner. 

Außer­dem find­et ihr hier die Presseerk­lärung zur JV

https://www.amnesty.de/2014/6/9/amnesty-jahresversammlung-menschenrechte-im-cyberspace-schuetzen

sowie das Doku­ment mit den öffentlichen Beschlüssen im Anhang.
die besten Grüße von eurem Aktionsnetz

Amnesty_JV2014_oeff_beschluesse

2013-02 mendez report engl

Information_der_Monitoring_Stelle_anlaesslich_der_deutschen_Uebersetzung_des_Berichts_des_Sonderberichterstatters_ueber_Folter

IMG_20140607_015245 IMG_20140607_023021 IMG_20140608_013330 IMG_20140608_013510 IMG_20140608_095127 IMG_20140616_104000

Share

Antwort der pakistanischen Regierung auf kürzliche Urgent Action aus Pakistan

Liebe Ver­fol­gerin­nen und Ver­fol­ger unser­er Med­ical Actions,

zwei unser­er Briefeschreiber haben bezüglich der Urgent Action aus Pak­istan eine Antwort von der Pak­istanis­chen Regierung bekom­men, die ich Ihnen nicht voren­thal­ten möchte. In dieser Antwort recht­fer­ti­gen sie ihre Entschei­dung und bestäti­gen die kör­per­lich wie seel­is­che Gesund­heit von Moham­mad Asghar, die laut Quellen von Amnesty nicht gegeben sind. 
 
 
Euer Aktion­snetz
Mohammad Asghar, Pakistan, April 2014_ohneAdressat
Share