Ägypten: Demonstrantinnen zu „Jungfräulichkeits-tests“ gezwungen

Den Bericht von Amnesty International können Sie auch HIER abrufen.

In Ägypten haben mehrere Demonstrantinnen Foltervorwürfe gegen Angehörige des Mlitärs erhoben. Nach ihrer Festnahme auf dem Tahrir-Platz wurden sie ihren Angaben zufolge gefoltert und sogenannten „Jungfräulichkeitstests“ unterzogen. Amnesty International fordert die ägyptischen Behörden auf, sofort eine Untersuchung dieser Vorwürfe einzuleiten.

Nach der gewaltsamen Räumung des Tahrir-Platzes in Kairo am 9. März nahmen Angehörige des Militärs mindestens 18 Frauen in Gewahrsam. Demonstrantinnen haben Amnesty International von Schlägen, Elektroschocks und Leibesvisitationen berichtet. Bei den Leibesvisitationen sollen die Frauen gezwungen worden sein, ihre Kleidung abzulegen, während sie von Soldaten fotografiert wurden. Anschließend wurden sie so genannten „Jungfräulichkeitstests“ unterzogen und der Prostitution beschuldigt.

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Neither bad luck nor chance – the health crisis in Zimbabwe in the context of human rights

Hier können Sie den englischen Artikel „Neither bad luck nor chance – the health crisis in Zimbabwe in the context of human rights“ von Prof. Ph. D. Charlotte Esser aus dem Jahr 2011herunterladen:

2011 health crisis mug.esser.zimbabwe

Die Zusammenfassung des Texts können Sie hier lesen:

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