Bhopal: auch nach 30 Jahren keine Gerechtigkeit

Liebe Freund*innen des Amnesty-Aktion­snetz Heil­berufe,

wir moecht­en auf eine Aktion der Kogruppe Indi­en anlaesslich des 30-jaehri­gen Jubi­laeums der Katas­tro­phe von Bhopal hin­weisen. Hier­bei trat­en in ein­er Chemiefab­rik am 03.12.1984 mehrere Ton­nen Methyliso­cyanat und andere Zwis­chen­pro­duk­te der Pro­duk­tion vom Insek­tizid “Sevin” aus.

Warum der Hin­weis von uns auf diese durch Fir­men verur­sacht­en Kas­tas­tro­phen? Die Praeven­tion von Todes­faellen und Ver­let­zten durch Fab­rik- und andere Arbeit­sun­faelle sind durch das Men­schen­recht auf Gesund­heit abgedeckt. Der Staat hat in Zusam­me­nar­beit mit den Unternehmen dafuer Sorge zu tra­gen, dass keine Gesund­heits­ge­faehrdung durch die Arbeit und den Arbeit­splatz entste­hen koen­nen und Unfaelle ver­mieden wer­den.

Das State­ment, die Peti­tion an den Min­is­ter­praes­i­den­ten von Indi­en und Bilder von der Gedenkak­tion in Berlin find­et ihr hier:

Aktion 30 Jahre Bhopal

Sehr sehenswert ist auch die Foto­ga­lerie aus Bhopal vom Novem­ber diesen Jahres:

Foto­ga­lerie Bhopal (unter­er Teil der Web­site)

Schliesslich weisen wir in diesem Zusam­men­hang auf den Bericht “Injus­tice Incor­po­rat­ed” vom Maerz diesen Jahres hin, der sich grund­saet­zlich mit dieser The­matik beschaeftigt:

Report “Injus­tice Incor­po­rat­ed”

 

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