Trauerprozesse und Traumaverarbeitung im interkulturellen Zusammenhang

Hier kön­nen Sie den Artikel “Trauer­prozesse und Trau­mav­er­ar­beitung im interkul­turellen Zusam­men­hang” von David Beck­er aus dem Jahr 1999 herun­ter­laden:

1999 tbeck­er trau­ma trauer interkul­turell

Der Artikel erschien auch in: Zeitschrift für Poli­tis­che Psy­cholo­gie, Jg. 7, 1999, Nr. 1+2, S. 165 — 182

Lesen Sie die Zusam­men­fas­sung des Artikels:

Der Autor stellt vier Fal­lvi­gnetten vor. Nicht nur die Symp­to­matik und ihre Ver­schiebun­gen und Entwick­lun­gen in Fam­i­lien, son­dern auch der ther­a­peutis­che Prozeß kann von gesellschaftlich-poli­tis­chen Kon­tex­ten stark bee­in­flußt wer­den. Hier erweist sich, daß das entkon­tex­tu­al­isierende Konzept der PTSD-Symp­tom­lis­ten unangemessen ist, weil es die Aktu­al­ität des Trau­mas und die soziale Bes­tim­mung poli­tis­ch­er Trau­ma­tisierun­gen ver­nach­läs­sigt und damit zu ein­er Ver­tiefung der Trau­ma­tisierung beitra­gen kann. In Anlehnung an Bet­tel­heim und Keil­son scheint das Konzept der Extrem­trau­ma­tisierung, die als sequen­tieller Prozeß betra­chtet wird, sin­nvoller.

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