Workshop zu Menschenrechten in der Psychiatrie bei der Jahresversammlung in Dresden

Liebe Inter­essentin­nen und Inter­essen­ten,

am 24. Mai 2015 hat ein Work­shop stattge­fun­den, der den Mit­gliedern die Möglichkeit gab ein psy­chi­a­trisches Alter­na­tiv­mod­ell ken­nen­zuler­nen, welch­es im Rah­men eines Inter­views mit dem Che­farzt der Psy­chi­a­trie in Hei­den­heim, Dr. Mar­tin Zin­kler, vorgestellt wurde. Zwanzig Teilnehmer*innen disku­tierten mit uns.

Her­rn Dr. Zin­kler ist die Berück­sich­ti­gung vom Men­schen­recht­en bei der Ausübung vom Zwangs­maß­nah­men sehr wichtig, da diese eine Frei­heits­ber­aubung darstellen. Auf poli­tis­ch­er und Recht­sebene wer­den mit­tler­weile Stim­men lauter, die in Zwangs­maß­nah­men eine Diskri­m­inierung oder unmen­schliche Behand­lung erken­nen. Amnesty Inter­na­tion­al hat dazu bish­er keine Posi­tion ein­genom­men bzw. ist die let­zte Stel­lung­nahme vor 25 Jahren for­muliert wor­den. Deswe­gen hat sich eine Arbeits­gruppe unter Beteili­gung des Aktion­snet­zes Heil­berufe gegrün­det, um Doku­mente der UN aufzuar­beit­en sowie die Prax­is der Psy­chi­a­trie zu erörtern.

Wenn ihr Inter­esse an Doku­menten oder Infor­ma­tio­nen dazu habt oder Fra­gen beste­hen, zögert nicht, uns zu kon­tak­tieren.

Beste Grüße

Sarah vom Aktion­snetz Heil­berufe

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