Testimony-Therapie als Psychotherapie für Überlebende politischer Gewalt

Hier kön­nen Sie den Artikel “Tes­ti­mo­ny-Ther­a­pie als Psy­chother­a­pie für Über­lebende poli­tis­ch­er Gewalt” von Ilany Kogan aus dem Jahr 2001 herun­ter­laden:

2001 tes­ti­mo­ny ther­a­pie polit gewalt Neuner

Dieser Artikel erschien auch in: Zeitschrift für Poli­tis­che Psy­cholo­gie, Jg. 8, 2000, Nr. 4, und Jg. 9, 2001, Nr. 1, S. 585 — 600

Die Zusam­men­fas­sung des Texts kön­nen Sie hier lesen:

Die Tes­ti­mo­ny-Ther­a­pie ist ein Kurzzeitver­fahren zur Behand­lung von trau­ma­tisierten Über­leben­den poli­tis­ch­er Gewalt. Bei dieser Meth­ode wird die Biogra­phie des Über­leben­den aus­führlich doku­men­tiert. Der Schw­er­punkt liegt dabei auf ein­er Rekon­struk­tion der bruch­stück­haften Erin­nerun­gen an trau­ma­tis­che Erleb­nisse in die Form ein­er in sich kon­sis­ten­ten Erzäh­lung. Es wird angenom­men, daß die Inte­gra­tion der trau­ma­tis­chen Erfahrun­gen in das auto­bi­ographis­che Gedächt­nis sowie die Gewöh­nung an schmerzvolle Gefüh­le einen heil­samen Effekt für den Klien­ten hat. Darüber­hin­aus kön­nen die ent­stande­nen Fall­berichte für die doku­men­tarische Arbeit von Men­schen­recht­sor­gan­i­sa­tio­nen ver­wen­det wer­den. Mit der Tes­ti­mo­ny-Ther­a­pie wer­den also gle­ichzeit­ig psy­chol­o­gis­che und poli­tis­che Ziele ver­fol­gt. Das Vorge­hen wird anhand eines Fall­bericht­es ver­an­schaulicht.

Share