Praxisbericht: Diagnostik, Psychotherapie und psychosoziale Begleitung von Flüchtlingskindern und ihren Familien im Rahmen einer kinder- und jugendpsychiatrischen Institution

Hier kön­nen Sie den Artikel “Prax­is­bericht: Diag­nos­tik, Psy­chother­a­pie und psy­chosoziale Begleitung von Flüchtlingskindern und ihren Fam­i­lien im Rah­men ein­er kinder- und jugendpsy­chi­a­trischen Insti­tu­tion” von Bir­git Möller und Torsten Lucas aus dem Jahr 2008 herun­ter­laden:

2008-05 moeller_lucas_praxisbericht_fluechtlingskinder

Den Anfang des Texts kön­nen Sie hier lesen:

Bei Flüchtlingskindern und ihren Fam­i­lien ist es zunächst notwendig, Sicher­heit und Schutz zu gewährleis­ten und ein ver­ständ­nisvolles Umfeld herzustellen, d as den Kindern ermöglicht, eine neue Ori­en­tierung zu find­en und die trau­ma­tis­chen Erleb­nisse sym­bol­isch zu ver­ar­beit­en. Es sollte eine Sit­u­a­tion geschaf­fen wer­den, in der wieder Nor­mal­ität und Alltäglichkeit entwick­elt wer­den kann. Für das Kind sowie für die Fam­i­lie muss ein Raum entste­hen, in dem es möglich ist, in Ruhe die in der Extrem­si­t­u­a­tion notwendig  gewor­de­nen Über­lebens­mech­a­nis­men zu über­prüfen. Tren­nun­gen von wichti­gen Bezugsper­so­n­en soll­ten ver­mieden wer­den und die Eltern soll­ten soweit gestärkt wer­den, dass es ihnen wieder möglich wird, elter­liche Funk­tio­nen wahrzunehmen und eigene Erleb­nisse zu bewälti­gen. Die Fam­i­lien soll­ten in ihrer Funk­tion­al­ität unter­stützt wer­den, damit wieder ein Stück Nor­mal­ität Einzug hal­ten kann.wie Ana­lytik­erin.

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